Wir stellen vor: Josef & Herta SCHRAUT 
                                  Top-Team im Rallye-Classiker !
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Schraut-2013_(11).JPG170512 KWC 06 DH 5307 on170512 KWC 02 AG 9320 on 2013 nahmen Josef & Herta Schraut erstmals an der Karawanken-Classic teil; danach gab es eine lange Pause ehe wir 2017 salzburger Team wieder in Kärnten begrüßen durften. Für die FIZZERS-Karawanken-Classic 2018 hat das Lancia-Team als einer der ersten Teilnehmer genannt. - Wir freuen uns, dass wir 2017 mit der FIZZERS-Karawanken-Classic überzeugen konnten.

Das, aus Salzburg – genau aus Obertrum am See - stammende Team kann man getrost als „alte Hasen“ bezeichnen, wenn es um die Teilnahme an Oldtimer-Rallyes geht. Dabei sind auch die, bei verschiedenen Veranstaltungen gelenkten Fahrzeuge alle durchwegs als sehenswert bezeichnen.

Für die FIZZERS-Karawanken-Classic 2017 / 2018 hat Schraut wieder seine blaue Lancia Fulvia Coupe, Baujahr 1967, gewählt, mit der er bereits 2013 unterwegs war. Offensichtlich hat sich dieses Fahrzeug nicht nur bei der Karawanken-Classic 2013, sondern auch 2017 bewährt.
Die wettermässig unfreundlichste Rallye ever "glänzte" nämlich 2013 mit Regen, Schnee, Hagel, vereisten Fahrbahnen u.s.w. - Diese widrigen Verhältnisse waren aber sicher nicht der Grund, dass die beiden Salzburger bei der Karawanken-Classic von 2014 bis 2016 pausierten,  denn die  Fulvia meisterte Schnee % Co bravourös! 

Aber auch die anderen, immer bestens gepflegte Fahrzeuge aus dem Stall Schraut, z.B. ein Porsche 356 oder ein Porsche 911, Baujahr 1976 hätten sich bei den widrigen Verhältnissen bewährt
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Gerade mit dem Porsche 911 sorgte Schraut bei der Alpenfahrt 2012 für beachtliches Aufsehen. – Klar, mit einem Baujahr 1976 ist man für manche Veranstalter bei weitem nicht so attraktiv, wie ein Vorkriegsmodell. Daher tat die, bei der Alpenfahrt zugeteilte Startnummer 70 – bei 85 genannten Fahrzeugen – schon ein bisschen weh.

Aber Josef „rächte“ sich dafür auf seine Weise. Für die meisten doch überraschend, übernahm er nach dem ersten Wertungstag die Gesamtführung noch vor etlichen renommierten und „gesetzten“ Piloten.

Am 2. Tag mischte er weiter unter den hinten plazierten „Nobodys“  auf, die um den Sieganwärter herum gurkten. 
Hautnah dabei die Startnummer 69, der Verfasser der Homepage des 1. C.A.R. Teams Ferlach und Schreiber dieses Berichtes, der allerdings nur kurz Gelegenheit hatte die Auspuff-Geometrie des Schraut-Porsche zu studieren, 

Jeder fährt natürlich wie er kann, nur der Josef konnte es besser und belegte in der Endabrechnung der Alpenfahrt mit seinem Stammbeifahrer Ing. Gottfried Sommerauer, den hervorragenden 3. Gesamtrang
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Josef Schraut Tagessieger der Alpenfahrt 2012
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2012 Schnee bei der Alpenfahrt, 2013 bei der Karawanken-Classic - Schraut stört das nicht
Dazu gratulieren wir ihm nochmals herzlich !
Schraut-2013_(10).JPGSchraut-2013_(19).jpg170513 KWC 12 DH 7081 onSchraut_(9).jpgSchraut-2013_(13).JPG
Bei der FIZZERS-Karawanken-Classic wieder mit der bewährten Lancia Fulvia dabei
Schrauts fahrender Untersatz für die Karawanken-Classic, eine Lancia Fulvia, wurde von 1963 bis 1976 gebaut.

Zum Marktstart war nur die viertürige Limousine erhältlich. 1965 wurde als Ergänzung das filigrane Coupé und eine besonders edel wirkende Coupé-Variante namens Fulvia Sport vorgestellt, das zudem in einer speziellen Rallye-Version lange Jahre im Rennsport eingesetzt wurde und auch zahlreiche Titel gewann.

1966 kam das Coupé Fulvia 1.2 HF in den Handel. Der 1216-cm³-Motor leistete nun 65 kW (88 PS), das Gewicht wurde durch Aluminiumhauben und Plexiglasscheiben auf 825 kg reduziert. Mit diesem Modell begann die Serie der sportlichen Erfolge der Fulvia-Baureihe.

Im Frühjahr 1967 wurde das Lancia Fulvia Coupé 1.3 vorgestellt, der Motor hatte nun einen Hubraum von 1298 cm³ und leistete 87 PS. In der Version Fulvia 1.3 HF erreichte man mit ihren 101 PS aus 1298 cm³ eine Geschwindigkeit von 174 km/h.

Die Coupé-Version des Fulvia wurde auch in einer speziellen Version für den Rallyesport gebaut wobei besonders das Lancia Fulvia Coupé Rallye 1.6 HF mit einem 1584-cm³-Motor und mit 132 PS grosse Erfolge erzielte.

Das Fahrzeug nahm ab 1969 an der Rallye-Weltmeisterschaft teil, die das Lancia-Team mit diesem Wagen im Jahr 1972 gewann. Im selben Jahr gewann das Lancia-Werksteam mit Sandro Munari am Steuer auch die renommierte Rallye Monte Carlo.

Die Leistung des 1584-cm³-Motors war inzwischen auf 158 PS gesteigert worden. Mit seinem geringen Gewicht von 830 kg und seinem Frontantrieb war das Fulvia Coupé ein starker Gegner für die Porsche 911 und Renault Alpine. Besonders auf schlechten Pisten war das Antriebskonzept des Lancia dem der stärkeren heckangetriebenen Fahrzeugen überlegen und sicherte dem kleinen Coupé viele Siege.

Über das Fahrzeug informiert uns Josef Schraut:
"Eine der wenigen  Lancia Fulvias der ersten Serie die es noch gibt. Als Besonderheit noch erwähnenswert, dass  Motor- und Kofferraum-Deckel  sowie die Türen aus Aluminium sind."
            Bildergebnis für logo Lancia

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Die Lancia Fulvia HF, in der 1,6 L-Version wurde in der Folge vom noch erfolgreicheren Lancia Stratos abgelöst

Auf dem Bild rechts Kris Rosenberger auf seiner HF bei der Jänner-Rallye 2006.
Hoffentlich geht es Josef Schraut bei der Karawanken-Classic besser wie Kris auf diesem Video >>>
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Produktionszahlen:
•    Fulvia 1.2           (1965–1967)      20.436
•    Fulvia 1.2 HF     (1966–1967)            435
•    Fulvia 1.3          (1967–1969)       17.850
•    Fulvia 1.3 HF     (1967–1969)            882
•    Fulvia 1.3 S       (1968–1970)       16.827

Technischen Daten von Schrauts Lancia Fulvia Rallye

Hersteller:               Lancia
Typ:                        Fulvia 1,3 Rallye
Produktionsjahr:     1967
Hubraum:               1292 ccm
Leistung:                86 PS
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