Wir stellen vor: JAMNIG Helmut & Ralf
                       KCC-Vizemeister  2016, KCC-Meister 2017
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Es ist noch nicht gar so lange her, dass Dr. Helmut JAMNIG sein Faible für alte Autos gefunden und dabei auch gleichzeitig den Oldtimer-Sport entdeckte.

Wie aus seiner beruflichen Laufbahn gewohnt, bereitete er sich akribisch auf die ersten Einsätze bei einer Classic-Veranstaltung vor:
Die Classic-Seminare, die der Fahrtleiter der Karawanken-Classic, D.Ing. Harald Pirtscher kostenfrei zur Nachwuchsförderung organisierte, kamen da gerade recht.
Passierkontrolle, Zeitkontrollen, Timingprüfungen, Lichtschranke, Messschlauch Schnittprüfungen – das alles schaut am Anfang fürchterlich kompliziert aus, war es aber am Ende des Seminars keineswegs mehr. Gut gerüstet stürzte sich Helmut JAMNIG mit Co-Pilot Josef HAISSL in die Oldtimer-Saison 2015.

Schon bei der ersten Veranstaltung, dem sms-Classic-Sprint in Ebenthal gab es ein Erfolgserlebnis, als das Team bei der, zum Kärntner-Classic-Cup (KCC) zählenden Veranstaltung, in der Klasse G, Baujahre bis 1984 als Dritte die ersten Cup-Punkte einsammelten.

Weitere Punkte wurden bei der Karawanken-Classic verbucht ehe das Team bei der Gurktal-Classic voll zuschlug. – Hinter dem Siegern Berger/Holy-Berger holten die beiden Triumph-Piloten den 2. Platz in der Klasse G. Weitere Punkte für den KCC gab es auch bei der Abschlussveranstaltung, dem Slovenian-Classic-Marathon in Bled, Slowenien mit dem 3. Rang.
Alles in allem war 2015 eine gute Saison, die aber leider mit der „Blechmedaille“, dem 4. Platz beim Kärntner-Classic-Cup endet; aber der Trend ging eindeutig nach oben.

2016 war dann das Jahr mit dem endgültigen Durchbrch in die Kärntner Classic-Elite; denn Helmut und Josef machten dem regierenden Kärntner Classic-Meister Mak Srecko gewaltig Feuer unter dem Hintern - äh Heck des heckgetriebnen Porsche 911. Top-Platzierungen während des ganzen Jahres  führten dazu, dass die Entscheidung zwischen den beiden Teams, die nur durch wenige Punkte getrennt waren,  erst bei der Letzten Calssic, dem TAFRENT-Classic-Sprint in Villach, fallen würde.
Nun, das Porschen-Team liess sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte mit einer guten Platzierung den Meister-Titel verteidigen.
Aber seien wir ehrlich, ein 2. Platz bzw. Titel eines Vizemeisters ist doch auch ein sehr schöner Erfolg! Oder?

Aber den beiden gelang es diese Platzierung noch einmal zu toppen: 2017 fuhren sie als beste Kärntner des KCC den Titel eines "Kärntner Classic Meisters" ein.



Bei der 10. FIZZERS-Karawanken-Classic 2017 landete das Triumph-Team ebenfalls einen schönen Erfolg - 20. Rang bei fast 100 Startern; damit hätten die beiden einen Anspruch auf einen vorne gesetzten Startplatz für 2018 gehabt; der ist als Mitglied des Scuderia Fizzers Teams hinfällig geworden, den als Sponsor hat sich FIZZERS die ersten Startplätze vertraglich gesichert.

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2018 wird Helmut JAMNIG wahrscheinlich einen Grossteil seiner Einsätze mit seinem Sohn Ralf JAMNIG bestreiten. Erste, vielversprechende Einsätze des Vater-/Sohn-Gespanns gab es bereits. Die beiden haben 2018 natürlich wieder für den Kärntner-Classic-Cup genannt, bei dem die erste Veranstaltung bereits am 7. April in Triest mit der "Trieste-Opicina-Historic" statt fand. Trotz einer "Aushilfs-Navigatorin" platzierte sich das Triumph-Team auf eine sehr gute Ausgangsposition; der 2. Platz in der KCC-Wertung macht schon jetzt Appetit auf die FIZZERS-Karawanken-Classic, bei der alle 3 Veranstaltungstage vom Prolog am 31. Mai bis zum 2. Etappentag am Samstag, 2. Juni 2018 gewertet werden (3 Tageswertungen)..               Logo-KCC-Neu-1.png

Helmut kann auf 2 Oldtimer zurückgreifen, die er auch abwechselnd fährt. Ein schwarzer Saab V4, Baujahr 1974, signalisiert schwedische Zuverlässigkeit, währen ein roter Triumph GT6 MK3, Baujahr 1971, 6-Zylinder mehr Sportlichkeit signalisiert. Kein Wunder, dass Helmut öfter den Roten aus dem Stall holt.

Mit dem Spitfire führte Triumph 1962 einen preisgünstigen Sportwagen ein. Der Konkurrent MG hatte damals von seinem MGB ein Coupé im Angebot, welches sich gut verkaufte. Der Spitfire-Motor lieferte jedoch aufgrund des höheren Gewichts nicht ausreichende Leistung. Das Problem wurde gelöst, indem man in das neue Spitfirecoupé den 2-Liter-Motor des Triumph Vitesse einbaute.
Das Ergebnis wurde GT6 genannt und im Jahr 1966 vorgestellt. Aufgrund seiner hinteren Heckklappe gab es gewisse Ähnlichkeiten des GT6 zum Jaguar E-Type. Deshalb und wegen seines günstigen Preises erhielt er den Spitznamen Poor man's E-Type (Jaguar E des Armen Mannes).
Der GT6 war gut ausgestattet. Neben dem hölzernen Armaturenbrett mit vier Instrumenten waren serienmäßig ein zweistufiger Scheibenwischer, ein zweistufiges Heizungsgebläse, ein gepolstertes Lenkrad und Schalensitze verbaut. Der Kraftstoffverbrauch war für die damalige Zeit sehr vernünftig. Ab 1968 wurde er mit einer deutlich verbesserten Einzelradaufhängung mit zusätzlichem Querlenker ausgeliefert.


Technische Daten:

Hersteller                     Triumph
Type                             GT6 MK III
Produktionszeitraum:  1966–1973
Motor                           Ottomotor
Hubraum                     1998 ccm
Leistung:                     98 PS
Leergewicht:               860 kg

Den schönen Briten kann man auf diesem Video näher in Augenschein nehmen   >>>  mehr
Als doch schon etwas erfahrenere Oldtimer-Piloten hat das Team JAMNIG Helmut /  HAISSL Josef das FIZZERS-Werks-Team 1 bereits 2016 verstärkt; offenbar hatte man dort vergessen, dass Helmut im Jahr davor am letzten Tag mit einem Platten liegen geblieben ist.

Allerdings mussten die FIZZERS damals einige Zugeständnisse machen; wie Helmut mit einem Augenzwinkern berichtet:
  1. wir werden davon befreit, während der Sonderprüfungen  an Zuschauer und Kampfrichter Süßigkeiten verteilen zu müssen;
  2. wegen unserer sitzenden Berufe und Bauchansätze dürfen wir die Menge zu verzehrender kalorienreicher Kost selbst bestimmen;
  3. trotz der Laster des Teamleader-Ehepaares besteht kein Zwang, mit dem Rauchen zu beginnen;
  4. es wird akzeptiert, ein zweisitzigen Auto mit weniger als 100 PS einzusetzen;
  5. keiner ist böse, wenn wir besser sind als der Teamleader; d.h. keine Stallorder, weil wir fahren auf Sieg;-)
  6. für uns springt zumindest ein Sackerl Zuckerln mehr heraus als für teamfremde FahrerInnen!!!
  7. als Streichresultat geben wir uns nicht her, weil wir sind voll motiviert!!!
  8. Nachdem den FIZZERS so viel daran liegt, uns als 4. Auto für eines seiner zwei Teams zu gewinnen, geben wir insoferne unsere Zustimmung, wenn man uns nicht zu Fizzers-Kaugummi-Zigaretten überreden will ;-)

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