ZWISLER Hermann / WITTBER Ulrich aus Deutschland
                             Premieren, Premieren, Premieren!
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Zwisler-1.jpgPanther Kallista 2,8 L (2015-09-12 3665).JPGPanther Kallista 2,8 L, Heck (2015-09-12 3664 b).jpgPanther Kallista 2,8 L, Kühlerfigur (2015-09-12 3663).jpg
Fotos: Lothar Spurzem, Wikimedia Commons, the free media repository

Hermann ZWISLER und Ulrich WITTBER aus Bad Sakgau, Deutschland, bestreiten nicht nur ihre erste Classic, sondern werden - obwohl sie sich bereits sehr lange kennen - zum ersten Mal im gleichen Auto sitzen. Dabei teilten sie uns mit: "wir sind uns bei diesem ersten gemeinsamen Einsatz einig, dass das Gehirn definitiv links vom Fahrer sitzt!"
Zusätzlich zur Premiere bei der Teilnahme an einer Classic und dem ersten gemeinsamen Start gibt es noch weitere Premieren:
Erster Start in Österreich, erstmals ein Panther Kallista bei der FIZZERS-Karawanken-Classic und damit ein weiteres, selten zu sehendes Exemplar in unserem "rollenden Museum".

Der Panther Kallista stammte von einem Kleinserien-Hersteller in England. Die Panther Car Company Ltd. baute ca. 5000 Autos, bevor die Marke in den 1980ern unterging. Der Kallista war neben seinem Vorgänger Lima das meistgebaute Modell und war ein Roadster der von 1983 bis 1990 herstellt wurde. Rund 1750 Fahrzeuge dieses Typs wurden gebaut. 

Optisch und von der Betriebsgröße damals vielleicht vergleichbar mit Morgan verfolgte Panther ein eigenes Konzept:
Ein eigenständiges Fahrzeug im Stile der 30er mit der  - damals - aktuellen sportlichen Großserientechnik. Motor und Antriebsstrang stammten dabei z.B. vom damaligen Ford Capri Topmodell 2,8i.

Das Fahrwerk bestand aus einem Kastenrahmen, einer vorderen Radaufhängung an Dreiecksquerlenkern mit Schraubenfedern und Stabilisator sowie einer an oberen und unteren Längslenkern geführten Starrachse mit Panhardstab
hinten. Hinzu kamen Teleskopstoßdämpfer sowie Scheibenbremsen vorn und Trommelbremsen hinten mit Bremskraftverstärker. Die Karosserie war ein Aufbau aus Leichtmetall, dessen Teile aus Korea zum Zusammenbau bei Panther importiert wurden.
Der Wagen hatte ein von Hand zu schaltendes Fünfganggetriebe. 

Als Antrieb des Kallista standen verschiedene Ford-Motoren zur Wahl:

  • 4-Zylinder-Reihenmotor, 1597 cm³, 71 kW (96 PS) bei 6000/min, mit Doppelvergaser
  • 6-Zylinder-V-Motor, 2792 cm³, 99 kW (135 PS) bei 5200/min, mit Doppelvergaser
  • 6-Zylinder-V-Motor, 2792 cm³, 110 kW (150 PS) bei 5700/min, mit Benzineinspritzung
  • 6-Zylinder-V-Motor, 2935 cm³, 110 kW (150 PS) bei 5700/min, mit Benzineinspritzung

Die Höchstgeschwindigkeit der leistungsstärksten Varianten lag bei etwa 195 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bei 7,5 Sekunden.