Starter bei der FIZZERS-Karawanken-Classic:
Philipp ANDREJTSCHITSCH / Michael MICHELIN, Nissan 200 SX, BJ 1989
                                          Neuer Co ... neues Glück

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2015 gab´s den 3. Gesamtrang im KCC
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2015 2. Platz in der Klasse H beim KCCAndrejtschitsch_13-5.jpgAndrejtschitsch_13-4.jpg
auch 2016 wieder im Programm: 
Kärntner-Classic-Cup und Karawanken-Classic

Aus der Oldtimer-Szene nicht mehr wegzudenken sind seit 2018 der Kärntner Philipp Andrejtschitsch sein neuen Co-Piloten Michael MICHELIN.  Philip, der zuletzt Vizemeister im Kärntner-Classic-Cup 2015 geworden war, litt nach diesem Erfolg an einer Krankheit, mit der viele Oldtimer-Piloten zu kämpfen haben ... einem guten Beifahrer.

Frustriert verzichtete der Feistritzer in den letzten Jahren auf die Teilnahme an Classic-Veranstaltungen. Erst mit dem neuen Co-Piloten stellte sich beim sms-Classic-Sprint 2018 der Erfolg ein. Auf Anhieb Klassensieg in der Klasse H, d.s. Baujahre von 1987 bis 1997. Bei diesem Husarenstück platzierte sich das Nissan-Duo - für fast alle überraschend - noch vor den Ex-Classic-Meister und Seriensieger in der Klasse H, Ewald Schönberg.

Schon bei der nächsten Veranstaltung, dem TAFRENT-Classic-Sprint im Herbst 2018, waren die beiden wieder am Start zu finden. Da der TAFRENT-Classic-Sprint die letzte Veranstaltung der Alpe-Adria-Classic-Challenge (AACC) und des Kärntner-Classic-Cups (KCC) mit anschließender Gesamtsieger-Ehrung war, trat auch starke internationale Konkurrenz an.
Der Sieg in der Klasse H ging zwar nach Italien, aber Andrejtschitsch / Michelin holte sich als beste Österreicher in dieser Klasse den 2. Platz ... wieder vor Ewald Schönberg.

Ehrensache, dass das Team nach diesen Erfolgen mit viel Selbstvertrauen auch für die FIZZERS-Karawanken-Classic genannt hat. Auch zum KCC hat das Nissan-Team genannt, da diese Classic-Serie den Teilnehmern viel zu bieten hat; aber die wird sicher noch kommen, denn ...

  • bei der FIZZERS-Karawanken-Classic gibt es für jeden der beiden Wertungs-Tage eine eigene Tageswertung, d.h. mit einer Teilnahme bestreitet man 2 Wertungen. 
  • Auch 2019 steht mit dem sms-Classic-Sprint am 18 August 2019 eine kurze und kostengünstige Veranstaltung im KCC-Kalender.  
  • Das gleiche gilt für den Tafrent-Classic-Sprint am 28. September 2019, der wieder die Abschlußveranstaltung für KCC und AACC bildet.

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Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass der Rosentaler zum Oldtimer-Sport fand:

Seine ersten Einsätze im Motorsport startete  Philipp Andrejtschitsch auf dem heißen Beifahrersitz bei Oldtimer-Rallyes. – Der Sport gefiel, ein Auto Baujahr 1989 war auch vorhanden, aber das Fahrzeug wurde als Youngtimer fast nirgends in Kärnten zugelassen.

Erst als das 1. C.A.R. Team Ferlach (CTF), Veranstalter der Karawanken-Classic, 2012 das neue Konzept der „Sprint-Classic“ anbot um Oldtimer-Freaks und Neueinsteigern in den Classic-Sport ein „Hineinschnuppern“ zu günstigen Konditionen zu ermöglichen, war Philipps Stunde gekommen.

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Denn das Konzept der Sprint-Classic bieten den Teilnehmern und hier vor allem den Rookies, viele Vorteile:
  • kurze Streckenlängen von ca. 100 km
  • geringer Zeitaufwand, zumeist nur ein Nachmittag
  • die Timing-Sonderprüfungen sind einsehbar und werden mehrfach befahren
  • außer einer Stoppuhr sind keine teuren Zusatzgeräte notwendig
  • niedriges Nenngeld
  • auch Youngtimer (bis Baujahr 31.12.1998) sind 2019 beim KCC zugelassen.

Das war genau das Passende, das der Rosentaler für sich und seinen Nissan 200 SX gesucht hatte:

Beim Antreten im August 2012 bei der NOSTALGIE-TOTAL-Classic in Ferlach gab es gleich eine Überraschung: ein 6. Gesamtrang unterstrich die gute Leistung und den 2. Platz in der Wertung der Gruppe H, das waren Fahrzeuge bis Baujahr 1992.
Doch es ging noch besser: bei der TAF-RENT-Classic im September 2012, die die Teilnehmer rund um St. Jakob im Rosental führte, verbesserte sich der Classic-Neuling auf den 4. Gesamtrang und holte sich den Sieg in seiner Klasse.

Für Philipp war damit der Zeitpunkt gekommen nach höheren Zielen zu streben und so gab es 2013 erstmals auch eine Nennung zur Karawanken-Classic.
Die Karawanken-Classic war auch deswegen interessant da es bei dieser Oldtimer-Rallye - als einzige in Kärnten - eine  Rooky-Wertung gibt, um dem Nachwuchs eine bessere Chance und einen Anreiz zu geben.

Im Kärntner-Classic-Cup 2013 (KCC 2013) gab es den hervorragenden 4. Gesamtrang und einen 2. Platz in der Klasse H (bis Baujahr 1992).

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Der Nissan 200SX ist ein Pkw-Modell des japanischen Herstellers Nissan das ursprünglich als Datsun Coupé 1500 auf den Markt gekommen und  von 1964 bis 2002 in vielen Varianten gebaut wurde.

Der sehr kurzhubig ausgelegte Reihenvierzylinder (Bohrung x Hub: 87,2 x 66, 8 mm, Alu-Zylinderkopf) holte aus 1595 cm³ 90 PS bei 6000 Umdrehungen und machte das Datsun Coupé 165 km/h schnell; 100 km/h waren aus dem Stand in 12,7 Sekunden erreicht. Geschaltet wurde über ein Vierganggetriebe, gebremst mit vorderen Scheiben- und hinteren Trommelbremsen.

Im Frühjahr 1989 wurde der 200 SX vorgestellt, der in Deutschland für ein japanisches Sportcoupé relativ gut verkauft wurde. Der längs eingebaute Motor hatte 1,8 Liter Hubraum und 16 Ventile und kam mit seinem Turbolader auf 169 PS; angeboten; die Beschleunigung betrug 7,5 Sekunden auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit belief sich auf 220 km/h.
Die Technik war für damalige Verhältnisse bei diesem Modell auf dem neuesten Stand. Daneben gab es noch die Serie, die auf Klappscheinwerfer verzichtete.

Das Nachfolgemodell konnte ab 1994 bereits mit 200 PS aufwarten und erlaubte eine Beschleunigung von 0-100 km/h in nur 6,9 Sekunden. Aufgrund der mangelnden Nachfrage wurde seit 1999 die letzte Generation des NISSAN 200 SX nur noch auf dem japanischen Markt angeboten.

Technische Daten von Philipps Japanischem Schlitzaugen-Ferrari:
Marke:                 Nissan
Typ:                      200 SX
Baujahr:             1989
Hubraum:          1800 ccm mit Turbo
Leistung:            211 PS
Produktion:       1989 - 2002
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Pokale bei der NOSTALGIE TOTAL
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machen Lust auf mehr
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Nissan 200 SX bei der Safari-Rallye 1988
2. Platz Gesamt

Der Nissan 200SX wurde 1988 bei der  36. Safari Rally mit Fahrer Mike Kirkland eingesetzt. Kirkland wurde Gesamt-Zweiter und gewann die Klasse über 2,000 ccm. Die Safari Rally 1988 war eine der schwierigsten Rallye vor allem wegen heftiger Regengüsse, so dass nur 14 Fahrzeuge den Bewerb beenden konnten.

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                   Der sportliche Japaner Nissan 200 SX will flott bewegt werden
                                          wie diese Video zeigt >>> hier