Teilnehmer der FIZZERS-Karawanen-Classic:
     Dr. Barbara & Alex STOIBER - zwei erfahrene (Wüsten)Füchse!
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Stoiber-2020-1.jpg Barbara und Alex Stoiber 2020 unterwegs in einer Borgwart Isabell; davor meist im Fiat SpiderStoiber-2014-3.jpg
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2007 Duell der beiden Zwillings-Schwestern beim Parallel-Slalom in FerlachLogo Panda17 Edgar PöllmannBildergebnis für Borgward Logo
Fotos Wikipedia
Nach mehrjähriger Pause, verursacht durch Nachwuchs und Teilnahme an exquisiten Classics, werden Barbara STOIBER mit ihrem Ehemann Alex als Co-Piloten, wieder zeigen, dass sie in dieser Zeit nichts verlernt hat.
Denn schon im zarten Babyalter hat Papa Edgar Pöllmann seine beiden Töchter Barbara und Christina mit dem Motorsport-Bazillus infiziert.

Ob Classic-Alpenfahrt oder Karawanken-Classic, das Trio war dabei und startete zuletzt in der Team-Wertung als "Carinthian Classic Team". 2007, bei der ersten Karawanken-Classic, startete der Familien-Clan von Ing. Edgar Pöllmann noch als "HEAD-Team"; die Piloten(innen) Edgar Pöllmann,  Christina Pollmann, Helmut Brandt und  Barbara Pöllmann erzielten einen, für viele unerwarteten 2. Platz in der Team-Wertung.
 
Das wurde 2014 noch einmal getoppt als sich das "Carinthian Classic Team" - in der gleiche Papa- /Töchter-Besetzung - die Teamwertung  bei der Karawanken-Classic eroberte. Nicht weniger als 11 Teams waren damals angetretenen - also eine bravouröse Leistung! 

Der Modus der Teamwertung bei der Karawanken-Classic macht dabei die Teamwertung besonders spannend. Denn die Top-Piloten "hauen sich auf ein Packerl" um einen weiteren Preis bei der Karawanken-Classic zu ergattern. Das wird ihnen aber bei dieser Classic nicht leicht gemacht:

Seit 2014 werden die erzielten Strafpunkte der ersten 20 der Gesamtwertung mit einem Faktor multipliziert. Dadurch sollen neben den "Profis" auch die "Amateure" eine bessere Chance in der Teamwertung haben. - Und das funktioniert ganz gut, denn jedes Jahr kann man Sieger der Teamwertung finden, die man eigentlich nicht auf der Rechnung hatte.
Edgars Familien-Clan tritt 2020 als "Scuderia Fizzers 5". Schauen wir mal, ob der Team-Sieg von 2014 wiederholt werden kann.

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      Das siegreiche "Carinthian Classic Team" mit Teamchef Edgar Pöllmann (re)

Bei den Kärntner Veranstaltungen wie Classic-Alpenfahrt und Karawanken-Classic waren Barbara mit ihrem Gatten Alex als Co-Pilot regelmäßig dabei. Mit Alex  hatte sie einen richtigen Profi neben sich sitzen, denn der hatte sich bereits bei der Alpenfahrt 2009 mit einem Fiat Spider den 2.Rang in der Klasse G geholt.

Inzwischen ist viel Wasser die Drau hinunter geflossen und das Ärzteteam Dr. Barbara STOIBER / Dr. Alex STOIBER stand 2020 vor einem „Problem“ und das betrifft das  Fahrzeug: 
Denn es stellte sich die Frage welches Fahrzeug aus Papa Edgars Oldtimer-Stadl  2020 zur Verfügung gestellt wird. Je nach Wetter kann das Team zwischen einem Coupe und einem Cabrio wählen (Anm. der Redaktion: „die Sorgen hätte ich auch gern!“). Für 2020 hat de Senior-Chef aber eine Borgward isabella Coupe, Baujahr 1959 selektiert.

Dabei waren Barbara und Alex zusammen mit Schwester SPONRING Christina, deren Mann und natürlich Edgar Pöllmann noch in ganz anderen Gefielden unterwegs:
2019 organisierte Team-Chef Edgar mit drei Fahrzeugen die Teilnahme am PANDA RAID 2019, einer Wüsten- oder Marathonrally wie die „Rallye Dakar“. Der „Panda Raid“, wird ausschließlich mit Fiat Pandas und die baugleichen Seat Marbella, aufgeteilt in Allrad- und Zweirad-angetriebene Versionen, gefahren. Dabei geht es weniger um Speed als um Navigation und „Ankommen“.
Die Abenteuerrallye führte über 3.000 Kilometer von Madrid nach Marrakesch. Auf den Spuren der berühmten Rallye Dakar, gab es Wüstenpisten, Dünenpassagen, ausgetrocknete Fluss-Durchfahrten und schier endlosen Ebenen für die Teilnehmer ehe das Ziel in die legendäre Stadt Marrakesch erreicht wurde.
Bei 400 Startern belegte das Team Pöllmann bei seinem ersten Antreten die hervorragenden Plätze 26, 27 und 29 in der Gesamtwertung! 

Bildergebnis für Panda raid 2019

Die Borgward Isabella wurde von der Carl F. W. Borgward G.m.b.H. in Bremen-Sebaldsbrück von 1954 bis 1961 gebaut. Das serienmäßig ausschließlich zweitürig angebotene Fahrzeug war das erfolgreichste Modell der Borgward-Gruppe.

Der Vierzylinder-Reihenmotor mit 3-fach gelagerter Kurbel-welle und parallel hängenden Ventilen hat eine seitliche Nockenwelle, die über ein Stirnradgetriebe mit Zahnrad aus gewebeverstärktem Phenolharz (Novotex) angetrieben wird. Das Ansaugrohr ist Teil des Zylinderkopfes; der Vergaser ist auf dem Ventildeckel angeflanscht. Neu war damals die hydraulisch betätigte Kupplung. Das Vierganggetriebe mit Lenkradschaltung ist voll synchronisiert.

Die Isabella war teurer als der Opel Rekord oder der Ford 12 M, aber günstiger als ein Mercedes 180. Als 1956 der Absatz der Isabella gegenüber 1955 um fast ein Drittel zurückgegangen war, entschloss sich Carl Borgward das Borgward Isabella Coupé zu bauen. Die Serienfertigung des Coupés (mit TS-Motor), von dem etwa 9.500 bis max. 10.000 Stück gebaut wurden, begann im 1957. Durch den kurzen Dachaufbau und die 12 Zentimeter geringere Höhe wirkte der Wagen lang und elegant. Der Motor, der das Coupé aus 25 km/h im vierten Gang auf die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h beschleunigte, wurde in Autotests als elastisch und laufruhig herausgestellt.

1961 wurde die Borgward-Gruppe insolvent. Viele Fahrzeuge standen auf Halde; trotzdem blieb die Isabella bis 1962 in Produktion.

Bis zum Produktionsende wurden insgesamt 202.862 Stück gebaut. Die Produktionsanlagen wurden nach Mexiko verkauft, wo im Laufe der 1960er-Jahre noch einige dieser Fahrzeuge gefertigt wurden.


Daten des Teilnehmer-Fahrzeugs

Hersteller:            Carl F. W. Borgward G.m.b.H.
Type                    Isabella Coupe
Produktion           1954 - 1961
Baujahr:               1959  
Hubraum             1493 ccm
Leistung:              60 PS