Wir stellen vor: Gerhard & Gertraude SCHÜTZL    
                                   ... alte Liebe rostet nicht!
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2013 das Gasgeben noch lane nicht verlernt
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Gerhrad Schützl 2008 auf Fiat
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... und 2012 auf Renault 6 TL
Schon in den Zeiten der legendären „Karawanken-Safari“, der Vorgängerin der heutigen Karawanken-Classic fand man den Namen Gerhard Schützl auf der Starterliste. Damals gingen die wilden Ritte durch den Morast und Schlamm der Ferlacher Drau-Auen, heute ein Paradies für Erholungssuchende und Bäderfreunde; doch in den Siebziger und Achtziger-Jahren spielten sich hier Dramen ab, als die Rallyefahrzeuge in den Bachdurchfahrten der Unterferlacher Urwälder reihenweise „absoffen“ und die Rallyeteams ihre Boliden durch das Wasser schoben.

Gerhard erinnert sich noch immer an diese wilde Zeit und ist heute einer der wenigen Piloten dieser heroischen Zeit, die bei der Karawanken-Classic in der „Champions-Klasse“, der Sonder-Wertung für ehemalige Safari-driver starten dürfen. Übrigens eine Wertung, die Gerhard bei der  Karawanken-Classic 2010 für sich entscheiden konnte.

2013 lief es zwar auch nicht schlecht, Gerhard war mit atemberaubender Schräglage unterwegs und sicherlich einer der Lieblinge des Publikums. Aber der 4. Platz bei den "Champs" und die damit verbundene "Blech-Medaille" ist dort ebenso wenig begehrt wie bei der Olympiade.

Heute geht es Gerhard etwas ruhiger an, aber schon bei der 1. Karawanken-Classic im Jahr  2007 war Gerhard wieder – damals auf einem Fiat 124 - dabei und hat der Rallye in Österreichs Süden von da an die Treue gehalten; lediglich nach der selbsternannten „Nachfolgeveranstaltung“ der Karawanken-Classic des Jahres 2011 (die Karawanken-Classic wurde 2011 ausgesetzt), konnte er sich einen kleinen Kommentar nicht verkneifen: „… anbei meine/ unsere Nennung zur (Gott sei Dank) Karawanken Classic  2012 und schöne Grüße aus Niederösterreich“. – Wir haben alles versucht um diese Vorschusslorbeeren zu rechtfertigen ! Anscheinend mit Erfolg, denn seit der Karawanken NEU des Jahres 2012 hat uns Team Gerhard Schützl mit seinem Co Konorsa bzw. seiner Gattin Gertraude Schützl wieder die Treue gehalten und darauf können wir stolz sein !

Ausser als Champion war Gerhard noch in sehr vielen Classic-Rallyes erfolgreich unterwegs
Gesamtsiege bei der Vienna Höhenstrassen Classic, der Eisenstrassen Klassik und der Staatsmeister der Klasse F waren 2007 die Highlights; inzwischen sind noch etliche Klassensiege dazu gekommen.

Mit seinem derzeitigen Fahrzeug, einem Renault 6 TL, Baujahr 1975, hat Gerhard ein solides Wettbewerbsfahrzeug; froschgrüne Lackierung, 47 PS aus 1108 ccm entlocken einem Ferrari-Besitzer wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln, reichen aber für die o.a. soliden Erfolge voll aus.

Dass man die grundsoliden Familienkutsche auch anders bewegen kann, zeigen nicht nur Gerhard, sondern auch das u.a. Video. Ob das Auto das aber überlebt hat, wird nicht verraten.

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Was man mit dem Auto noch so treiben kann
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Der Renault 6 wurde 1968 auf den Markt gebracht. Er war als etwas größerer Nachfolger des Familienautos Renault R4 konzipiert (die Internet-Redaktion stieg nach Familienzuwachs von einem Porsche auf einen R4 um; da war Platz für einen Kinderwagen).

Einen Original-Werbespot des R 6 aus der damaligen Zeit finden Sie unten angefügt.

Der R6 richtete sich mit seinem, für die damalige Zeit moderneren Design, vor allem an junge Familien. Er wurde im Laufe der Zeit in verschiedenen Varianten gebaut:

  • Die Urvariante R6 L war mit einem Hubraum von 845 cm³ mit 34 PS ausgestattet.
  • Gerhards R6 TL wurde von 1969 bis 1978 produziert und verfügte über einen Hubraum von 1108 cm³ mit 45 bzw. 47 PS).
  • Die stärkste Version R6 GTL war mit einem 1397 cm³ Hubraum und 60 PS nur geringfügig stärker.

Im April 1980 endete die Produktion des Renault 6 in Europa. In Südamerika lief der R6 noch bis 1984 weiter vom Band.

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TV-Spot über den R6 (noch in Schwarz-weiss)
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