Starter bei der FIZZERS-Karawanken-Classic: Josef & Herta SCHRAUT 
                                  Abwechslung muss sein!
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2013, 2017, 2018 auf Lancia Fulvia Coupe, Baujahr 1967Schraut-2019-1.1.jpeg
2019 auf einem VW Käfer F11, BJ 1968
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2013 nahmen Josef & Herta SCHRAUT erstmals an der Karawanken-Classic teil; danach gab es eine lange Pause ehe wir 2017 das Team wieder in Kärnten begrüßen durften. Seitdem ist das Duo aus Salzburg stets einer der Ersten die ihre Nennung zur FIZZERS-Karawanken-Classic abgeben. Wir freuen uns, dass wir mit der FIZZERS-Karawanken-Classic überzeugen konnten.


Das, aus Salzburg – genau aus Obertrum am See - stammende Team kann man getrost als „alte Hasen“ bezeichnen, wenn es um die Teilnahme an Oldtimer-Rallyes geht.

Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Team bei der FIZZERS-Karawanken-Classic 2018 in der Klasse F - Baujahre bis 1970 - den 6. Rang eroberte. Insider wissen, dass die Klasse F bzw. G (Baujahre bis 1988), die Klassen mit den meisten Teilnehmern sind.
Das Jahr davor, 2017, beendete das Lancia-Team die "Classic mit Herz" noch auf dem 9. Rang. Es geht also deutlich nach vorne und wir sind schon gespannt, wo sich das Team Schraut 2019 einreihen wird.

Eine Besonderheit ist uns beim Team Schraut aufgefallen - das Team liebt die Abwechslung; denn bei den verschiedenen Oldtimer-Veranstaltungen kommen die unterschiedlichsten Fahrzeuge zum Einsatz, die man durch die Bank als sehenswert bezeichnen kann.

Für die FIZZERS-Karawanken-Classic 2017 / 2018 hat Schraut seine blaue Lancia Fulvia Coupe, Baujahr 1967, gewählt, mit der er bereits 2013 unterwegs war. Offensichtlich hat sich dieses Fahrzeug nicht nur bei der Karawanken-Classic 2013, sondern auch 2017 bewährt.

Bei anderen Classics kamen aber ein ein Porsche 356 bzw. ein Porsche 911, Baujahr 1976, zum Einsatz. 
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2012 Schnee bei der Alpenfahrt, 2013 bei der Karawanken-Classic - das Team Schraut packt das locker!
Gerade mit dem Porsche 911 sorgte Schraut bei der Alpenfahrt 2012 für beachtliches Aufsehen. – Klar, mit einem Baujahr 1976 ist man für manche Veranstalter bei weitem nicht so attraktiv, wie ein Vorkriegsmodell. Daher tat die, bei der Alpenfahrt zugeteilte Startnummer 70 – bei 85 genannten Fahrzeugen – schon ein bisschen weh.

Aber Josef „rächte“ sich dafür auf seine Weise. Für die meisten doch überraschend, übernahm er nach dem ersten Wertungstag die Gesamtführung noch vor etlichen renommierten und „gesetzten“ Piloten.

Am 2. Tag mischte er weiter unter den hinten platzierten „Nobodys“  auf, die um den Sieganwärter herum gurkten. 
Hautnah dabei die Startnummer 69, der Verfasser der Homepage des 1. C.A.R. Teams Ferlach und Schreiber dieses Berichtes, der allerdings nur kurz Gelegenheit hatte die Auspuff-Geometrie des Schraut-Porsche zu studieren, 

Jeder fährt natürlich wie er kann, nur der Josef konnte es besser und belegte in der Endabrechnung der Alpenfahrt mit seinem Beifahrer Ing. Gottfried Sommerauer, den hervorragenden 3. Gesamtrang
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Josef Schraut Tagessieger der Alpenfahrt 2012Bildergebnis für logo porsche
Dazu gratulieren wir ihm nochmals herzlich !
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Die Ursprünge des VW Käfer gehen auf das Bestrebungen zurück, einen für breite Bevölkerungs-schichten erschwinglichen Volkswagen zu schaffen, seinerzeit KdF-Wagen genannt. Großen Anteil an der Entwicklung hatte Ferdinand Porsche, der allgemein als Schöpfer des Käfers bezeichnet wird.
Wegen des Weltkriegs konnte die Produktion erst im Sommer 1945 starten. Bis zum Jahresende 1945 wurden 1785 Wagen hergestellt und an die Besatzungsmächte sowie an die Deutsche Post geliefert. 

Der Käfer entwickelte sich in den Folgejahren zum Symbol des deutschen Wirtschaftswunders. Erst Anfang der 1970er Jahre ließ der Absatz nach, weil der Käfer zunehmend Konkurrenz durch wesentlich modernere Kleinwagen erhalten hatte. Mit Beginn der Produktion des Nachfolgers VW Golf I endete die Käfer-Fertigung in Wolfsburg 1974.

Nach den Erfolgen des VW 1200 Models markierte 1965 der VW 1300 mit 1,3-l-Motor und 40 PS den nächsten Schritt. Dazu bekam der Motor die Kurbelwelle des VW 1500. Die Räder wurden geändert und die Radkappen waren jetzt flach. Ab 1966 verringert eine hintere  Ausgleichs-feder  das Übersteuern und verbessert so das Fahrverhalten in Kurven. 

Technische Daten:
Hersteller                      Volkswagen
Type                              F11 / 1300
Hubraum                       1300 ccm
Leistung                        40 PS
Produktionszeitraum     1965 - 1974
Baujahr                          1968