Wir stellen vor: Johann RAMUSCH & Heidi STOCKENBOJER
                      ... fixer Bestandteil der Oldtimer-Szene
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Impressionen von der Karawanken-Classic 2013Ramusch_A_2.jpgRamusch_A_3.jpgRamusch_A_5.jpgRamusch_A_7.jpgRamusch_2012_(1).JPGRamusch_A_11.jpg
Karawanken-Classic 2012

Seine ersten Gehversuche im Classic-Sport startete unser Klubmitglied Johann RAMUSCH mit seinem Filius Hannes RAMUSCH. Seit inzwischen geraumer Zeit hat aber eine neue Co-Pilotin am heißen Sitz des Ford  Capri GT 4 Platz genommen. Die macht keinen schlechten Job und die humorvolle und charmantere Beifahrerin hat sich inzwischen einen Stammplatz im Oldtimer-Zirkus und bei der  Karawanken-Classic erarbeitet. Denn fährt der alte - äh - fesche Lord fort, fährt er mit dem Ford fort .... und natürlich mit Heidi STOCKENBOJER die ansagt wo´s lang geht
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2015 und 2016 waren für Johann und Heidi gar keine schlechten Jahre:
Man fuhr 2015 beim Kärntner-Classic-Cup (KCC) bei allen Bewerben mit, sammelte wie ein Aochkatzl fleißig Nüsschen (Punkte) und platzierte sich am Ende des Cups in der Klasse G, Baujahre bis 1984, zwar nur auf dem 6. Platz, nachdem es im Jahr davor noch den ausgezeichneten 2. Platz gegeben hatte - aber das fällt noch in die Rubrik "Anlern-Phase beim Zusammenspiel".
Leider gab´s mit etlichen 4. Plätzen auch viel "Blech", aber das sollte sich 2016 ändern, denn inzwischen ist das Team aufeinander eingespielt.
Und tatsächlich erreichte das Ford-Duo 2016 beim KCC den ausgezeichneten 3. Gesamtrang; zwar mit Abstand zu dem um den Gesamtsieg kämpfenden Teams Mak/Schatz und Jamnig/Haissl, aber immerhin bester Verfolger!

Für 2017 plant das Team sein erstes Antreten in Italien. Das hat primär damit zu tun, dass die "Triest-Opicina-Historic" nicht nur als Lauf zur Alpe-Adria-Classic-Challenge (AACC), sondern auch zum Kärntner-Classic-Cup (KCC) 2017 zählt. Und beim KCC wollen die beiden wieder ganz vorne mit mischen!

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"Fohrt da Ramusch zu ana Classic furt, fohrt er mit an Ford fort ..." lautete aber noch immer das Motto mit dem Johann Ramusch nicht nur bei der Karawanken-Classic 2016, sondern auch bei anderen Bewerben, wie dem KCC antreten wird.

Denn der Föderlacher outet sich als ausgemachter Fan der Marke Ford. Und hier ist es vor allem der Ford Capri, der es dem Kärntner angetan hat. Außer einem Capri 2L V6, Baujahr 1980 könnte steht noch das Sondermodell Capri GT4, BJ 1980, in der Garage des Metall-Unternehmers.

Bei dem, 2012 erstmals durchgeführten Kärntner-Classic-Cup (KCC) gab es einen sehr beachtlichen 5. Gesamtrang. Die ersten Erfolgserlebnisse  erlebte das Vater-/Sohn-Gespann, als sie sich beim Kärntner-Classic-Cup 2013 gut in Szene setzen konnten. Vor allem bei der TAF-RENT-Classic, die 2013 auf dem Gelände der Fa. GLOBO in St. Jakob i.R. stattfand  konnte das Duo zuschlagen: ein 2. Platz in der Gesamtwertung katapultierte das Team im Cup ganz nach vorne und brachte dem Filius Ramusch Hannes in der Beifahrerwertung des Kärntner-Classic-Cups auf den 3. Gesamtrang.

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  So sehen Sieger aus (v.l.n.r.): Johann und Hannes Ramusch mit Fahrtleiter Pirtscher

         Übrigens - der TAFRENT-Classic-Sprint findet 2017 am
                      Sonntag, 24. September, in Villach
statt.
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Mehr zum TCS (Nennformular, Ausschreibung etc.) findet Ihr >> hier

Der TAFRENT-Classic-Sprint ist eine der Veranstaltungen Alpe-Adria-Classic-Challenge und des Kärntner-Classic-Cups 2017. Sie wird von uns als "Classic-Sprint" bezeichnet und zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

  • Kurze Strecke, ca. 100 km
  • Ca. 6 einsehbare Sonderprüfungen
  • Geringer Zeitaufwand
  • Niedriges Nenngeld von 90 €/Team

Also mitmachen beim TAF-RENT-Classic und beim KÄRNTNERCLASSIC-CUP (KCC) 2017. Die FIZZERS-Karawanken-Classic ist die erste Veranstaltung des KCC 2017 und gleichzeitig auch die dritte Rallye der Alpe-Adria-Classic-Challenge (AACC) 2017

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Wer noch nicht zum KCC oder AACC 2015 genannt hat >>> bei der Administrativen Abnahme der FIZZERS-Karawanken-Classic besteht die Möglichkeit sich noch für das große Punkte-Sammeln in den beiden Bewerben anzumelden.


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Seit 2012 ist Johann Ramusch aus der Kärntner Classic-Szene nicht mehr weg zu denken. Ob es bei der Karawanken-Classic blau heraus raucht, oder ob es einer der Classic-Sprints des 1. C.A.R. Teams Ferlach ist, der Capri-Piloten ist dabei und macht seine Sache im allgemeinen sehr professionell.
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Mythos und Meilenstein, wild und dennoch bürgerlich – all das war der Ford Capri. Vor über 40 Jahren kam der "deutsche Mustang" auf den Markt und traf genau den Nerv der Zeit: er bot etwas Abwechslung zwischen den biederen VW und Opel. Eine Erfolgsgeschichte, von der viele gern eine Fortsetzung haben würden.

Der Name Capri ist eine Notlösung.– so heißt doch kein Sportwagen. Ursprünglich sollte das viersitzige Coupé von Ford viel martialischer als "Colt" vom Band laufen. Aber die Namensrechte dafür besaß schon Mitsubishi, und so wurde aus dem Colt der Capri. Dem Erfolg des sportlichen Newcomers tat das keinen Abbruch – das Kölner Werk kam zeitweise mit der Produktion kaum hinterher.

Die Idee für ein erschwingliches Sportcoupé kam aus den USA. Dort feierte der Ford Mustang seit 1966 große Erfolge, was in Europa wiederholt werden sollte. Für einen Einstiegspreis von 6.995 Mark präsentierte Ford 1969 auf dem Brüsseler Autosalon ein neues Modell, das die Besucher begeisterte. Zu einem Zeitpunkt, als ein VW Käfer 1500 mit 44 PS auch schon 5.500 Mark kostete, rückte der Traum von einem sportlichen Auto mit dem Capri in greifbare Nähe.

Andererseits: Wirklich sportlich war beim Basis-Capri nur das Aussehen. Die lange Motorhaube und das knackige Heck machten den neuen Ford zu einer Art Scheinriesen – denn das Versprechen der rasanten Optik konnte zumindest der angegraute 1300er-Motor mit seinen 50 Pferdestärken nicht einhalten. Auf der Autobahn war schon bei Tempo 133 Schluss. Und bevor ein ambitionierter Capri-Treter die Tachonadel bei 100 km/h erblicken konnte, vergingen trotz vollem Einsatz 22,7 Sekunden. Das aber störte die Kunden nicht – was zählte, war die Optik. Und wer wollte und konnte, griff sowieso zum Spitzenmodell 2300 GT mit 125 PS starkem V6-Motor.

Angeboten wurde der Capri als Sportcoupe und lieferte sich im Rennsport vor allem mit BMW einen harten Konkurrenzkampf. Werkspiloten wie Hans Stuck und Harald Menzel gingen zu BMW nach München. Die Bayern debütierten 1973 mit dem BMW CSL Coupé. Das Auto brachte es auf 400 PS und war dem 3,0-Liter-Triebwerk des Capri in Rennversion, das mit 325 PS an seine Leistungsgrenze stieß, deutlich überlegen. Es gab bei Ford zwar Pläne für einen 3,4-Liter-Cosworth-Motor mit 400 PS, die aber aus Homologationsgründen noch nicht umgesetzt werden konnten. Den Titel in der Tourenwagen-EM musste Ford in der Saison 1973 an die Konkurrenz aus Bayern abtreten.

1974 konnte Ford gegen BMW den Capri RS mit Cosworth-Motor ins Feld führen. Mit über 415 PS gingen unter anderem Formel-1-Pilot Niki Lauda, Nachwuchstalent Klaus Ludwig, Hans Heyer und Dieter Glemser an den Start.
Die Ford-Mannschaft erlangte mit diesen Fahrern in der Tourenwagen-EM die Titel in der Fahrer- und Markenwertung. Hans Heyer wurde Europameister. Neuzugang Klaus Ludwig belegte in seiner Premieren-Saison als Werksfahrer auf Anhieb den dritten Platz in der DRM.

Danach wurde es für zwei Jahre still um den Capri, da Ford sich während dieser Zeit auf das Modell Escort konzentriert hatte.
Der Capri feierte sein Renn-Comeback 1978 auf dem Hockenheimring. Hans Heyer saß am Steuer des Ford Zakspeed Turbo Capri 1.4. „Der Turbo Capri war das Überauto schlechthin“, schwärmte Werkspilot Heyer. „Als wir das Auto beim Formel-1-Grand Prix in Deutschland das erste Mal von der Leine ließen, waren alle erst mal baff. Die Trainingsbestzeit vor vollem Haus gleich beim ersten Antritt war schon etwas Besonderes. Der lange Radstand, die gute Aerodynamik und die Kraft des Turbomotors boten noch nie da gewesene Möglichkeiten. Vom Cockpit aus konnte per Handrad der Ladedruck auf 1.6 bar erhöht werden, um kurzzeitig bis zu 600 PS mobilisieren. Dabei stand der Motor allerdings kurz vor der Explosion.“

1980  sollte der Le-Mans-Sieger Ludwig mit dem 300 km/h schnellen Super-Capri in der DRM-Division über 2000 cm³ gegen Porsche antreten. „Die 1.8 Liter-Turbo-Version war die kompromisslose Weiterentwicklung des kleinen 1,4-Liter-Zakspeed-Turbo-Capri aus den Jahren 78 und 79“, erklärt der Tourenwagenstar. „Das Auto konnte je nach Ladedruck bis 650 PS freisetzen und war nur was für echte Künstler. Um gegenüber dem rund 700 PS starken Porsche schnell zu sein, musste man den Super-Capri mit Samthandschuhen anfassen.“ Ludwig erkämpfte sich sechs Saisonsiege.

Erst die nächste Saison wurde für Ford wieder zu einem Capri-Jahr. Am Steuer des 560 PS starken Turbo Capri griff Klaus Ludwig erneut die rund 200 PS stärkeren, aber auch schwereren Porsche 935 Turbo an. Er holte sich den im Vorjahr entgangenen Titel in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft. Ludwig startete in allen 13 Saisonläufen von der Pole und siegte bei zehn Rennen.
Danach neigte sich die Capri-Turbo-Ära langsam dem Ende zu. Wegen Teilnehmerschwund wurden in der DRM 1982 auch Sportwagen zugelassen, gegen die der Capri leistungsmäßig chancenlos blieb.  Fünfeinhalb Jahre nach seiner Premiere wurde der Turbo-Capri daher werksseitig auf den deutschen Rennstrecken nicht mehr eingesetzt.

Mit solchen PS-Zahlen wie o.a. kann der Capri von Johann Ramusch natürlich nicht aufwarten; er punktete aber mit anderen guten Eigenschaften, wie der Original-Werbespot aus  der damaligen Zeit belegt.
Angaben zum Fahrzeug:    Logo_Ford_1.jpg

Marke:            Ford        
Type:              Capri
Baujahr:       1980
Hubraum:     1999 ccm
Leistung:      90 PS   
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Zum Video >>>  "Nostalgischer Originalspot des Ford Capri 1980"

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