Wir stellen vor: RAPATZ Dieter und PETERMANN Norbert    
    Wiedersehen mit dem Alfa Romeo GT Junior Bertone, Kanthaube
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Rapatz-2014-5.jpgRapatz_(3).jpgRapatz_1A.jpgRapatz_(7).jpgRapatz_(8).jpgRapatz_(2).JPG 2014 durften wir das erste mal die beiden Klagenfurter Dieter RAPATZ mit seinem Co Norbert PETERMANN und ihren wunderschönen Alfa Romeo GT Junior Bertone bei der Karawanken-Classic begrüssen. Für die beiden war es 2014 das erste Antreten bei einer sportlichen Oldtimer-Veranstaltung. Logisch dass das Team damit berechtigt war in einer der Sonderwertungen der Karawanken-Classic zu starten, der

                                  Rookie-Wertung

Als Klub, der seit fast 50 Jahren Motorsportveranstaltungen organisiert, hat man es sich auch als Ziel gesetzt, nicht nur Events zu organisieren, sondern auch Talente zu entdecken  und zu fördern. Einer der Wege dazu ist die Möglichkeit in einer eigenen Sonderwertung den Einsteigern eine Möglichkeit zu bieten ein "Heferl" nach hause zu bringen.
2014 starteten mehr als 10 Teams in der Rookie-Klasse und dem Klagenfurter Team gelang es schon bei ihrem ersten Antreten sich unter den Top-10 zu platzieren.

Inzwischen sind einige Jahre vergangen und es ist viel Wasser die Drau hinunter geflossen. Umso mehr freut es uns, dass die beiden Alfisti 2017 wieder an der FIZZERS-Karawanken-Classic teilnehmen werden. Denn die beiden Klagenfurter Wieder-Einsteiger bringen ein interessantes  Fahrzeug an den Start. Über Ihr Fahrzeug, einen roten (geht gar nicht anders) Alfa, erhielten wir folgende Informationen:
Ihr Alfa GT Junior 1300, der aus der Produktion des Jahres 1969 stammt, wurde 2011 nicht nur komplett restauriert, sondern dazu noch ein wenig „verbessert“. So erhielt der Junior, der ja an sich schon flott unterwegs ist, einen Austauschmotor vom GT 1750 was sich in mehr PS, mehr speed und noch mehr Beschleunigung auswirkte. Als Draufgabe wurde der Junior noch auf den GTA-Look in der Bertone-Ausführung mit der Kantenhaube der ersten Serie getrimmt.

Unter der Bezeichnung "GT Junior" wurde die 1300 cm³-Maschine angeboten. Das Fahrzeug war der Traumwagen vieler junger Männer, die es sich – falls überhaupt – erst später als Gebrauchtwagen leisten konnten. Tuning oder nur Kriegsbemalung halfen häufig die Fahrfreude und den Besitzerstolz noch zu erhöhen.
1970 erfolgte eine Design-Überarbeitung und zur Unterscheidung wurden die Modelle bis dahin "Kantenhaube" und danach "Rundhaube" genannt.

Der etwas hohen und kantigen Form sah man nicht an, dass sie im Windkanal getestet worden war. Sie hatte einen  Widerstandsbeiwert (Cw) von nur 0,34. Der kleine Motor (Giulia 1300) leistete ursprünglich 78 PS und ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. 

Die diversen Varianten hießen in der Umgangssprache häufig schlicht nur "Alfa GT" oder noch verbreiteter der „Bertone“. Die Karosserie wurde bei der Firma Bertone entworfen, allerdings wurde sie, anders als beim Vorgängermodell, bei Alfa Romeo im Werk Arese gebaut.

Ab Frühjahr 1967 wurde nur für den Bertone die neue 1750er-Maschine angeboten. Statt der ursprünglich 78 PS des 1300ers leistete dieser Motor satte 118 PS; Zitat aus der Zeitschrift auto motor und sport: "Überlegenheit, die man nur mit Maßen ausnutzen darf, wenn man nicht die übrigen Verkehrsteilnehmer ängstigen wil".

Zum Jahresende 1976 lief die GT-Baureihe nach beachtlichen 225.215 produzierten Fahrzeugen aus.


Technische Daten von Dieter RAPATZ` Alfa Romeo GT Junior Bertone
Hersteller    Alfa
Typ:              GT Junior Bertone
Baujahr:     1969
Hubraum:   1750 ccm
Leistung:    120 PS

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Schauen Sie sich einmal ein Fahrzeug der ersten Serie (Kanthaube) aus der Nähe an > go to