Wir stellen vor: Martin & Gabriele DELLA PIETRA
                       Vom Speed-Piloten zum Oldtimer-Freak
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DerllaPietra-2019_(2.1).jpg2018 Sieger der griechischen Phelpa-Classic auf FIZZERS Opel Manta GSI, Baujahr 1985DellaPietra-2015_(4).jpg
         1997 von Samarkant nach Moskau
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   2001 von der Ostsee ans Schwarze Meer
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1915 Mini Classic MK II, Baujahr 1985
DellaPietra-2016_(4)-1.jpg1916/17 auf dem Urquattro
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2018 geplant auf Mercedes 560 SEC01 180601 KWC 23 DH 0935 on... dann gab es doch noch den Ford Sierra XR4i
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2019 auf FIZZERS Opel Manta GSI

Einen gewaltigen Sprung stellte der Wechseln von der fast 7.000 km langen Russischen Offroad-Rallye "Paris-Samakant-Moskau" des Jahres 1997 zur Karawanken-Classic für den Kärntner Martin DELLA PIETRA dar.

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Die 1997 veranstalteten Master Rallye Paris-Samarkant-Moskau wurde ganz massiv von der damaligen Sowjetregierung unterstützt; so wurden die Teilnehmerfahrzeuge einen Teil der Strecke nach Samarkant als eigentlichen Ausgangspunkt der Rallye geflogen. Die riesigen Tupolew-Maschinen schafften dabei nicht nur die Teilnehmer, sondern sogar deren Fahrzeuge, egal ob Motorrad, Buggy oder Truck an den russischen Startort.
Kein Wunder, dass sich Spitzenpiloten des Motorsports bei dieser Rallye ein Stelldichein gaben. Jean Louis Schlesser und Bruno Saby bei den Automobilen waren ebenso dabei wie der Österreichische Motocross-Weltmeister Heinz Kinigartner.
Mehr darüber, leider nur in Französischer Sprache, findet man                               >>>   hier

Welchen Strapazen die Piloten ausgesetzt waren, Wüsten, Schotterpisten, Sanddünen kann man noch besser auf diesem Video von Citroen erahnen, mit dem Della Pietra 1997 an dieser Rallye teilnahm      >>>   mehr

Dass DELLA PIETRA nach diesem Abenteuer noch nicht genug hatte, beweist seine neuerliche Teilnahme an einer Russischen Rallye, der Master Rallye St. Petersburg – Anapa im Jahr 2001; diesmal war man mit einem Toyota Landcruiser bereits wesentlich besser auf die bevorstehenden Strapazen vorbereitet.

Diese Rallye führte über 6.960 km von St. Petersburg über Tambov, Saratov, Astrachan, Elista, Anapa und Novorossiisk. Davon waren nicht weniger als 4.220 km Sonderprüfungen zu bewältigen.                                                  DellaPietra-2015_(7).jpg

Um nach langer Pause einmal wieder ins Lenkrad greifen zu können, legte er sich einen Oldtimer zu um an Classic-Rallies teilnehmen zu können.

Dabei macht es sich Martin am Anfang nicht gerade leicht:
2015 starteten Martin und Gabi DELLA PIETRA auf einem heißen Mini Classic MK II, Baujahr 1985, einer echten Rallye-Legende. - Erinnerten dieser doch an die Glanzzeiten der Mini-Coopers, als er bei der Monte-Carlo-Rallye auf den Plätzen 1 bis 4 landete.
2016 und 2017 trat Martin aber mit einer anderen Rallye-Legende an, einem Audi quattro, Baujahr 1982, dem "Urquattro".

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2018 überrascht uns der Oldtimer-Freak erneut, denn er startete er mit einem Mercedes 560 SEC, Baujahr 1988 - also einem Fahrzeug dem wir statt Sportlichkeit eher Bequemlichkeit zuordnen.
Der Grund dafür lag darin dass er seinen Quattro an den Ex-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist verlieh, der 2018 an der FIZZERS-Karawanken-Classic als Teilnehmer dabei war.

Kurz vor der FIZZERS-Karawanken-Classic war dem eingefleischten Motorsportler der Mercedes aber doch etwas zu brav und solide, so dass Das Tram Della Pietra kurzzeitig auf einen flotteren Ford Sierra XR4i, Baujahr 1985 wechselte.

Hier geht es direkt zu den einzelnen Fahrzeugen:

Weitere Beschreibungen aus dem Oldy-Museum von Martin (z.B. Mazda 323 Turbo 4x4 GTR, Opel Manta GSI, VW-Golf etc.) ersparen wir uns; die Auswahl ist einfach zu umfangreich!

 

Inzwischen hat der Kärntner Berater mit seiner Gattin Gaby DELLA PIETRA an vielen Oldtimer-Veranstaltungen in Griechenland, Italien, Slovenien und Tschechien teilgenommen und sich zu einem Siegfahrer entwickelt. Bei der Phelpa-Classic in Griechenland 2015/2016 noch "dabei", holte er sich 2018  den Gesamtsieg in der “Master Trophy“!

Bei der South-Bohemia-Classic 2018 belegten Martin und Gaby in der Zwischenwertung einen Top-Platz der dem Team „FIZZERS-Karawanken-Classic“ (Della Pietra, Pirtscher, Rom) den Sieg in der Teamwertung beschert hätte; da aber Martin einem Kollegen mit technischen Problemen in selbstloser Weise beistand und stoppte, gab es Strafpunkte. - "Wenn i", "war i", "hätt i". Kennen wir schon. -  Am Ende erreichten unsere drei FIZZERS-Musketiere doch noch den 2. Gesamtrang in der Teamwertung. Der Gesamtsieg wurde nur knapp verpasst.

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Der letzte Mini mit 850 cm³ wurde 1986 produziert. Und aus dem Jahr davor stammt der Mini von Della Pietra. Klar, dass sich der ehemalige Gaspedalpresser nicht mit den lächerlichen 39 PS eines serienmäßigen Minis zufrieden gab; da musste schon was Handfesteres her. Und so gab es ein Tunig, das 125 PS aus 1375 ccm brachte.

Danach überraschte uns Martin Della Pietra:
„Ich habe jetzt einen tollen Wagen bekommen – den ich natürlich lieber als den Mini bei der Karawanken Classic 2016 fahren werde, einen Audi Quattro, BJ 1982.

Walter Röhl ist mein großes Idol – siehe Foto von mir mit ihm beim Eifel Rallye Festival 2015;  bei Stig Blomquist bin ich mal am Copiloten Sitz bei der Jänner Rally im Shake Down gesessen und Michel Mouton wäre auf dem Quattro beinahe Weltmeisterin geworden, wenn nicht Walter Röhrl auf dem Ascona bei der Safari Rally derart angegast hätte, dass sie nicht gewinnen konnte – was ihm übrigens heute sehr leid tut – sie wäre bis dato die einzige Frau gewesen ,die eine Rally WM gewonnen hätte".


Der Audi quattro, auch Urquattro genannt, wurde zwischen 1980 und 1991 hergestellt. Mit 11.452 gebauten Einheiten war er eines der ersten in größeren Stückzahlen produzierten Straßenfahrzeuge mit  permanentem Allradantrieb und maßgeblich für die Erfolgsgeschichte des quattro-Antriebs von Audi sowie für den Einsatz des permanenten Allradantriebs in Straßenfahrzeugen verantwortlich.

Technische Daten
Produktionszeitraum:    1980–1991      
Motor:                                2.100 ccm      
Leistung:                          200 PS      
Länge:                             4404 mm      
Breite:                              1723 mm      
Höhe:                              1344 mm      
Leergewicht:                 1335 kg     

Bei Testfahrten in Skandinavien im Jahr 1977 stellten die Audi-Ingenieure fest, dass das Begleitfahrzeug – ein allradangetriebener VW Iltis mit 75 PS – unter den winterlichen Bedingungen das weitaus schnellste Fahrzeug war.
Nach der Rückkehr baute man einen Prototyp mit Fünfzylinder-Turbomotor und Allradantrieb auf Basis des Audi 80. Im Sommer 1978 fand ein Test statt, bei dem der quattro-Prototyp eine steile, stark gewässerte Wiese hinauffahren sollte. Von allen zur Verfügung stehenden Vergleichsfahrzeugen konnte die Aufgabe nur vom quattro-Prototyp bewältigt werden. Kurze Zeit später gab der VW-Vorstand seine Zustimmung für den Bau.

Im März 1980 wurde der Audi quattro auf dem Genfer Auto-Salon der Öffentlichkeit präsentiert. Von der Fachpresse wurde das Fahrzeug weltweit unter Verwendung zahlreicher Superlative als Sensation gefeiert.

Schon 1982 errang Audi mit dem "quattro" die Fahrerweltmeisterschaft.


DellaPietra-2018-1A.jpgBildergebnis für mercedes 560sec 1988Bildergebnis für mercedes 560sec 1988 1981 wurde von Mercedes das Coupé der Baureihe 126 vorgestellt. Es trägt als Modellbezeichnung das Kürzel „SEC“ (S-Klasse-Einspritzmotor-Coupé). Die Bodengruppe des SEC stammt prinzipiell von der Limousine, wenngleich um 85 Millimeter gekürzt. Zur Kompensation der fehlenden B-Säulen ist die Dachrahmenstruktur verbessert, und die A-Säulen sind mit eingeschweißten hochfesten Rohren versehen. 
Neben der Karosserie unterscheidet sich der SEC durch Details von der Limousine:
  • Statt Breitbandscheinwerfer mit nebeneinander liegenden Haupt- und Nebelscheinwerfern hat das Coupé schmalere Hauptscheinwerfer; die Nebelscheinwerfer sind in die Stoßstange integriert. 
  • Der freistehende obere Mercedes-Stern wird durch ein großes Stern-Emblem im Kühlergrill ersetzt. 
  • Die Außentürgriffe liegen über großen Kunststoffschalen.
  • Die Chromleiste am unteren Rand der Kofferraumhaube, die bei der Limousine nur den Bereich zwischen den Heckleuchten ausfüllt, ist beim Coupé breiter ausgeführt und reicht bis in die hinteren Kotflügel.

FIZZERS-Erfolgsteam: Martin und Gabi DELLA PIETRA