Wir stellen vor: Martin & Gabriele DELLA PIETRA
                       Vom Speed-Piloten zum Oldtimer-Freak
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Legenden bei der Karawanken-Classic: der "Urquattro"
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         1997 von Samarkant nach Moskau
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   2001 von der Ostsee ans Schwarze Meer

Einen gewaltigen Sprung stellte der Wechseln von der fast 7.000 km langen Russischen Offroad-Rallye "Paris-Samakant-Moskau" des Jahres 1997 zur Karawanken-Classic für den Kärntner Martin DELLA PIETRA dar. – War 1997 bei der Master Rallye vor allem ein kräftiger Gasfuß gefragt, so muss das Team Martin & Gaby DELLA PIETRA  das Gaspedal 2017 bei der  FIZZERS-Karawanken-Classic etwas umsichtiger betätigen. Schließlich geht es vom 11. bis 13. Mai 2017 nicht um Geschwindigkeit, sondern um Genauigkeit und Gleichmäßigkeit.

Dabei macht es sich Martin nicht gerade leicht:
2015 startete er auf einem heißen Mini Classic MK II, Baujahr 1985, einer echten Rallye-Legende. - Erinnerten die 125 PS aus 1375 ccm doch stark an die Glanzzeiten der Mini-Coopers, als dieser bei der Monte-Carlo-Rallye auf den Plätzen 1 bis 4 landete.
2016 trat Martin aber mit einer anderen Rallye-Legende an, einem Audi quattro, Baujahr 1982, dem "Urquattro". Doch darüber weiter unten.
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Die 1997 veranstalteten Master Rallye Paris-Samarkant-Moskau wurde ganz massiv von der damaligen Sowjetregierung unterstützt; so wurden die Teilnehmerfahrzeuge einen Teil der Strecke nach Samarkant als eigentlichen Ausgangspunkt der Rallye geflogen. Die riesigen Tupolew-Maschinen schafften dabei nicht nur die Teilnehmer, sondern sogar deren Fahrzeuge, egal ob Motorrad, Buggy oder Truck an den russischen Startort.
Kein Wunder, dass sich Spitzenpiloten des Motorsports bei dieser Rallye ein Stelldichein gaben. Jean Louis Schlesser und Bruno Saby bei den Automobilen waren ebenso dabei wie der Österreichische Motocross-Weltmeister Heinz Kinigartner.
Mehr darüber, leider nur in Französischer Sprache, findet man                               >>>   hier

Welchen Strapazen die Piloten ausgesetzt waren, Wüsten, Schotterpisten, Sanddünen kann man noch besser auf diesem Video von Citroen erahnen, mit dem Della Pietra 1997 an dieser Rallye teilnahm      >>>   mehr

Dass DELLA PIETRA nach diesem Abenteuer noch nicht genug hatte, beweist seine neuerliche Teilnahme an einer Russischen Rallye, der Master Rallye St. Petersburg – Anapa im Jahr 2001; diesmal war man mit einem Toyota Landcruiser bereits wesentlich besser auf die bevorstehenden Strapazen vorbereitet.

Diese Rallye führte über 6.960 km von St. Petersburg über Tambov, Saratov, Astrachan, Elista, Anapa und Novorossiisk. Davon waren nicht weniger als 4.220 km Sonderprüfungen zu bewältigen.                                                       DellaPietra-2015_(7).jpg
Um aber auch selbst einmal wieder ins Lenkrad greifen zu können, legte er sich einen Mini Classic MK II zu.

 

Seitdem hat der Kärntner Berater als Pilot an mehreren Oldtimer-Veranstaltungen teilgenommen. Zuletzt bei der Phelpa-Classic 2015/2016 in Griechenland und bei mehreren Oldtimer-Rallyes in Italien und Slovenien.
Der letzte Mini mit 850 cm³ wird 1986 produziert. Und aus dem Jahr davor stammt der Mini von Della Pietra. Klar, dass sich der ehemalige Gaspedalpresser nicht mit den lächerlichen 39 PS eines serienmäßigen Minis zufrieden gab; da musste schon was Handfesteres her. Und so gab es ein Tunig, das 125 PS aus 1375 ccm brachte.

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Danach überraschte uns Martin Della Pietra:
„Ich habe jetzt einen tollen Wagen bekommen – den ich natürlich lieber als den Mini bei der Karawanken Classic fahren werde, einen Audi Quattro, BJ 1982.

Walter Röhl ist mein großes Idol – siehe Foto von mir mit ihm beim Eifel Rallye Festival 2015;  bei Stig Blomquist bin ich mal am Copiloten Sitz bei der Jänner Rally im Shake Down gesessen und Michel Mouton wäre auf dem Quattro beinahe Weltmeisterin geworden, wenn nicht Walter Röhrl auf dem Ascona bei der Safari Rally derart angegast hätte, dass sie nicht gewinnen konnte – was ihm übrigens heute sehr leid tut – sie wäre bis dato die einzige Frau gewesen ,die eine Rally WM gewonnen hätte".


Der Audi quattro, auch Urquattro genannt, wurde zwischen 1980 und 1991 hergestellt. Mit 11.452 gebauten Einheiten war er eines der ersten in größeren Stückzahlen produzierten Straßenfahrzeuge mit  permanentem Allradantrieb und maßgeblich für die Erfolgsgeschichte des quattro-Antriebs von Audi sowie für den Einsatz des permanenten Allradantriebs in Straßenfahrzeugen verantwortlich.

Technische Daten
Produktionszeitraum:    1980–1991      
Motor:                                2.100 ccm      
Leistung:                          200 PS      
Länge:                             4404 mm      
Breite:                              1723 mm      
Höhe:                              1344 mm      
Leergewicht:                 1335 kg     

Bei Testfahrten in Skandinavien im Jahr 1977 stellten die Audi-Ingenieure fest, dass das Begleitfahrzeug – ein allradangetriebener VW Iltis mit 75 PS – unter den winterlichen Bedingungen das weitaus schnellste Fahrzeug war.
Nach der Rückkehr baute man einen Prototyp mit Fünfzylinder-Turbomotor und Allradantrieb auf Basis des Audi 80. Im Sommer 1978 fand ein Test statt, bei dem der quattro-Prototyp eine steile, stark gewässerte Wiese hinauffahren sollte. Von allen zur Verfügung stehenden Vergleichsfahrzeugen konnte die Aufgabe nur vom quattro-Prototyp bewältigt werden. Kurze Zeit später gab der VW-Vorstand seine Zustimmung für den Bau.

Im März 1980 wurde der Audi quattro auf dem Genfer Auto-Salon der Öffentlichkeit präsentiert. Von der Fachpresse wurde das Fahrzeug weltweit unter Verwendung zahlreicher Superlative als Sensation gefeiert.

Schon 1982 errang Audi mit dem "quattro" die >>> Fahrerweltmeisterschaft


2016 war für Martin ein sehr erfoolgreiches Jahr. So belegte er bei der internationalen Alpe-Adria-Classic-Challenge hinter einem Italienischen Trio den 4. Rang und war damit nicht nur bester Österreicher, sondern auch bester "Nicht-Italiener"

Für 2017 hat sich das Team Martin & Gaby Della Pietra viel vorgenommen:

Im Jänner 2017 geht es gleich mit der 10. Winterrallye in der Steiermark.los.
Und danach geht es Schlag auf Schlag - alle Läufe der Alpe-Adria-Classic-Challenge stehen ebenso auf dem Programm, wie alle Läufe zum Kärntner-Classic-Cup 2017.

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