Wir stellen vor: Martin DELLA PIETRA / Dr Peter DEMSCHAR
                                   Profi meets Rooky

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DellaPietra-2016_(12).jpg190518 KWC 44 DH 4675 on
Quattro-Piloten: Walter Röhrl & Martin Della PietraDellaPietra-2015_(4).jpg
         1997 von Samarkant nach Moskau
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   2001 von der Ostsee ans Schwarze Meer
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1915 Mini Classic MK II, Baujahr 1985
03 180601 KWC 22 DH 8936 on1916/17 Martin auf dem Urquattro
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2018 durfte Ex-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist am Lenkrad drehen
DerllaPietra-2019_(4.1).jpg2018 Sieger der griechischen Philpa-Classic auf FIZZERS Opel Manta GSI, Baujahr 1985
03 180602 KWC 77 DH 9676 on03 180602 KWC 77 DH 9667 on03 180601 KWC 22 DH 8922 on

Einen gewaltigen Sprung stellte der Wechseln von der fast 7.000 km langen Russischen Offroad-Rallye "Paris-Samakant-Moskau" des Jahres 1997 zur Karawanken-Classic 2015 für den Kärntner Martin DELLA PIETRA dar.

Denn 2016 teilte uns der ehemalige Speed-Pilot mit:
"Walter Röhl, Rallye-Weltmeister auf Audi Quattro, ist mein großes Idol – siehe Foto von mir mit ihm beim Eifel Rallye Festival 2015.  Bei Stig Blomquist bin ich mal am Copiloten Sitz bei der Jänner Rally im Shake Down gesessen und Michel Mouton wäre auf dem Quattro beinahe Weltmeisterin geworden, wenn nicht Walter Röhrl auf dem Ascona bei der Safari Rally derart angegast hätte, dass sie nicht gewinnen konnte – was ihm übrigens heute sehr leid tut – sie wäre bis dato die einzige Frau gewesen ,die eine Rally WM gewonnen hätte.

Und jetzt konnte ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllen und habe einen tollen Wagen bekommen – den ich natürlich auch bei der Karawanken Classic 2020 fahren werde, einen Audi Quattro, BJ 1982.

Doch der Reihe nach:

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Die 1997 veranstalteten Master Rallye Paris-Samarkant-Moskau wurde ganz massiv von der damaligen Sowjetregierung unterstützt; so wurden die Teilnehmerfahrzeuge einen Teil der Strecke nach Samarkant als eigentlichen Ausgangspunkt der Rallye geflogen. Die riesigen Tupolew-Maschinen schafften dabei nicht nur die Teilnehmer, sondern sogar deren Fahrzeuge, egal ob Motorrad, Buggy oder Truck an den russischen Startort.
Kein Wunder, dass sich Spitzenpiloten des Motorsports bei dieser Rallye ein Stelldichein gaben. Jean Louis Schlesser und Bruno Saby bei den Automobilen waren ebenso dabei wie der Österreichische Motocross-Weltmeister Heinz Kinigartner.
Mehr darüber, leider nur in Französischer Sprache, findet man                               >>>   hier

Welchen Strapazen die Piloten ausgesetzt waren, Wüsten, Schotterpisten, Sanddünen kann man noch besser auf diesem Video von Citroen erahnen, mit dem Della Pietra 1997 an dieser Rallye teilnahm      >>>   mehr

Dass DELLA PIETRA nach diesem Abenteuer noch nicht genug hatte, beweist seine neuerliche Teilnahme an einer Russischen Rallye, der Master Rallye St. Petersburg – Anapa im Jahr 2001; diesmal war man mit einem Toyota Landcruiser bereits wesentlich besser auf die bevorstehenden Strapazen vorbereitet.

Diese Rallye führte über 6.960 km von St. Petersburg über Tambov, Saratov, Astrachan, Elista, Anapa und Novorossiisk. Davon waren nicht weniger als 4.220 km Sonderprüfungen zu bewältigen.                                                  DellaPietra-2015_(7).jpg

Um nach langer Pause einmal wieder ins Lenkrad greifen zu können, legte sich Martin  Della Pietra 2015 einen Oldtimer zu um an Classic-Rallies teilnehmen zu können, einen heißen Mini Classic MK II, Baujahr 1985, einer echten Rallye-Legende. - Erinnerten dieser doch an die Glanzzeiten der Mini-Coopers, als er bei der Monte-Carlo-Rallye auf den Plätzen 1 bis 4 landete.

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2016 und 2017 trat Martin dann mit einer anderen Rallye-Legende an, einem Audi quattro, Baujahr 1982, dem "Urquattro".

2018 verlieh Martin seinen Quattro an eine andere Rallye-Legende, den Ex-Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist, der 2018 an der FIZZERS-Karawanken-Classic teil nahm.

Während dieser Jahre sammelte Martin Della Pietra fleißig Pokale bei den diversen Veranstaltungen im In- und Ausland, so u.a. 2018 den Gesamtsieg bei der Philpa-Classic in Griechenland.

2019 sollte dann DAS Jahr des Villachers werden, denn zusammen mit Co-Pilotin Gaby brauchten sich die beiden bei dr letzten Veranstaltung des Kärntner-Classic-Cups 2019, dem TAFRENT-Classic-Sprint in Villach den Titel eines "Kärntnr Classic Meisters 2019" eigentlich nur mehr abholen. Dch wie so oft kam es anders als geplant; berufliche Verpflichtungen vrhinderten einen Start und damit wurde aus dem angepeilten Meistertitel "nur" der Vizemeister bei beiden.

2020 tritt Martin bei der FIZZERS-Karawanken-Cassic mit einem neuen Navigator an, Dr Peter DEMSCHAR.

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Traktore, Flugzeuge, Feuerwehrfahrzeuge, Lokomotiven und Oldtimer sind die pure Leidenschaft von Peter Demschar. Sein Wissen, welche Fahrzeuge, es wann, wo in welcher Ausführung gegeben hat, ist kaum zu übertreffen.
In diesem Jahr startet er erstmals bei der FIZZERS-Karawanken–Classic und freut sich riesig live dabei sein zu können. Ob diese Leidenschaft „Rally zu fahren“ in sein Blut übergehen wird, wird sich weisen. Wenn ja, gibt es bestimmt einen neuen Konkurrenten für all diejenigen, die dieser Leidenschaft bereits verfallen sind.

Peter Demschar bringt alle Voraussetzungen für einen guten "Ansager" mit; denn die Spannung den richtigen Weg anzusagen und die Frage wie man die Sonderprüfung absoviert hat, sorgen für Nervenkitzel. Diese Herausforderung bewirkt bei Peter 100 % Vorfreude.

 

Der Audi quattro, auch Urquattro genannt, wurde zwischen 1980 und 1991 hergestellt. Mit 11.452 gebauten Einheiten war er eines der ersten in größeren Stückzahlen produzierten Straßenfahrzeuge mit permanentem Allrad-antrieb und maßgeblich für die Erfolgsgeschichte des quattro-Antriebs von Audi sowie für den Einsatz des permanenten Allradantriebs in Straßenfahrzeugen verantwortlich.

Technische Daten
Produktionszeitraum:    1980–1991      
Motor:                                2.100 ccm      
Leistung:                          200 PS      
Länge:                              4404 mm      
Breite:                               1723 mm      
Höhe:                               1344 mm      
Leergewicht:                   1335 kg     

Bei Testfahrten in Skandinavien im Jahr 1977 stellten die Audi-Ingenieure fest, dass das Begleitfahrzeug – ein allradangetriebener VW Iltis mit 75 PS – unter den winterlichen Bedingungen das weitaus schnellste Fahrzeug war.

Nach der Rückkehr baute man einen Prototyp mit Fünf-zylinder-Turbomotor und Allradantrieb auf Basis des Audi 80. Im Sommer 1978 fand ein Test statt, bei dem der quattro-Prototyp eine steile, stark gewässerte Wiese hinauffahren sollte. Von allen zur Verfügung stehenden Vergleichsfahrzeugen konnte die Aufgabe nur vom quattro-Prototyp bewältigt werden. Kurze Zeit später gab der VW-Vorstand seine Zustimmung für den Bau.

Im März 1980 wurde der Audi quattro auf dem Genfer Auto-Salon der Öffentlichkeit präsentiert. Von der Fachpresse wurde das Fahrzeug weltweit unter Verwendung zahlreicher Superlative als Sensation gefeiert.

Schon 1982 errang Audi mit dem "quattro" die Fahrerweltmeisterschaft
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Die Rallye-Geschichte des Audi Quattro
Clip zeigt, wie Audi mit dem Quattro die Rallye-Welt revolutionierte: Von den Anfängen 1980 über die Gruppe B bis Pikes Peak.

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