Wir stellen vor: LANDERL Erich / RAGOWSKY Gilbert
                       ... doch wieder B(rot) M(it) W(urst)
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2016 auf Ferrari Testarossa
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Zieleinlauf bei der Karawanken-Classic 2012Landerl-2014_(4A).jpgLanderl-2014_(2A).jpg
2014 mit einer Vorkriegs-Rarität

Landerl_A_(6).jpgLanderl_A_(5).jpgLanderl (Alpenfahrt 2011) auf BMW2016 auf Ferrari Testarossa

Erich Landerl aus Zürich, Schweiz, und sein Co Gilbert Ragowsky aus Graz, haben sich schon lange  den Ehrentitel eines "Karawankenbären" verdient, denn sie zählen als Stammgäste fast schon zum Inventar der FIZZERS-Karawanken-Classic. 2016 warteten sie mit einer kleinen Sensation bei der Kärntner Classic auf .. und was für einer! - Einem Ferrari Testarossa monospecchio, Baujahr 1985.
Bei der Veranstaltung stellte sich dann - zum Leidwesen der zahlreichen Kärntner Fans des springenden Pferds heraus, dass der Testarosso eine sehr sehr geringe Bodenfreiheit hat.

Das Team ist daher von der Nobelkarosse Ferrari 2017 wieder auf ihren altbewährten, grundsoliden BMW 2002 turbo, Baujahr 1974, umgestiegen.

Dabei überraschen uns die beiden immer wieder bei ihrem Antreten mit immer neuen, spektakulären  Oldtimern. - 2012 war Erich Landerl bei der Karawanken-Classic mit einem turbo-aufgeladenen Renault Turbo unterwegs. .Brutal verbreiterte Kotflügel und der typischen Turbo-sound waren das  Markenzeichen des Renault R5 Turbo, Baujahr 1985. 2013 folgte dann ein nicht weniger heßer BMW 2002 turbo.
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        2012 auf Renault Turbo, 2013 auf BMW 2002 turbo - 2014 im Pick-up, Baujahr 1939


2014 legte das Team aber noch ein Schäuferl nach und hat mit einem FORD PickUp HalfTon V8, Baujahr 1939 genannt. Originalgetreu restaurierter Pickup mit originalem "Flathead"-V8-Motor, 3,6 Liter, 85 PS, Fallstrom-Vergaser, Einscheiben-Trockenkupplung, Viergang-Schaltgetriebe, hydraulische Bremsanlage, 12 Volt Bordnetz, Drehstrom-Lichtmaschine, Warmwasser-Heizung, etc.
Das komplett restaurierte Fahrzeug stammte aus den USA, wo größten Wert auf Orginaltreue gelegt hat. Zugeständnisse wurden lediglich zur Gewährleistung absoluter Alltagstauglichkeit gemacht wie z.B. der Umbau auf ein 12 Volt Bordnetz und den Einbau eines modernen Drehstrom-Generators.
Der Pickup ist in Österreich zugelassen worden (2014) und erwies sich als robustes und zuverlässiges Fahrzeug. Leider war er zur Karawanken-Classic nicht fertig geworden, so dass das Team 2014 ebenso wie 2015 wieder auf den BMW 2002 turbo zurück griff.

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Über seinen Ferrari des Jahres 2016 berichtete der Schweizer:
"Das Schweizer Originalfahrzeug stammt aus der erster Serie, Kilometerstand: 24.000, Zentralverschlussfelgen, V12, Zylinderwinkel 180°, vollsynchronisiertes Fünfganggetriebe, Gewicht: 1505 kg, Verbrauch: ca. 15 Lite Super.

Der Wagen hat wie alle frühen Testarossa den prägnanten hohen Außenspiegel. Der war nur eine Notlösung : die Designer zeichneten den Wagen, wie damals üblich, ohne Außenspiegel. Als schließlich ein Standardspiegel angebracht wurde, stellte sich heraus, dass man in ihm wegen des breiten Hecks nichts erkennen konnte. Also legte die Kreativabteilung von Pininfarina nach und heraus kam der typische Spiegel auf halber Höhe der A-Säule. Obwohl er gut aussah, war ihm nur eine geringe Halbwertszeit beschieden: schon Ende 1985 wanderte er zum Leidwesen vieler Form-Fetischisten von seiner exponierten Position an einen konventionellen Platz".


Der Name des Fahrzeugs, der auf Italienisch „roter Kopf“ bedeutet, leitet sich von den rot lackierten Ventildeckeln des 12-Zylindermotors ab.  Der Mittelmotor ist technisch gesehen ein 180°-V-Motor und kein Boxermotor, da sich jeweils die Pleuel zweier gegenüberliegender Kolben eine Kurbelwellenkröpfung teilen. Er hat zwei obenliegende Nockenwellen (DOHC) und eine mechanische K-Jetronic-Benzineinspritzung von Bosch. Die maximale Leistung beträgt 390 PS. Das Auto erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 290 km/h und beschleunigt von 0–100 km/h in 5,3 sec. Die Strecke von 400 Metern legt der Testarossa aus dem Stand in 13,5 sec zurück.

Fast 7.500 Testarossa wurden hergestellt. Sie gehören damit ungeachtet ihres hohen Preises zu den am weitesten verbreiteten der gängigsten Ferrari-Modellen.

Mehr über den Testarosso finden Sie >>> hier

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2012 Klassensieg bei der Karawanken-Classic; rechts das TV-Team R. Roubinek 
                                              alias "Seyffenstein"


Erich Landerl ist ein gewiefter Classic-Fuchs, der schon seit vielen Jahren auf allen Classic-Pisten zu finden ist: von der Leiben-Classic des Jahres 2006 bis zur  Alpenfahrt reicht die Palette.

Einer der Höhepunkte des Teams war der Klassesieg in der Klasse der Baujahre bis 1991 bei der Karawanken-Classic 2012.  Dabei fährt Landerl die unterschiedlichsten Marken; egal ob Alfa Romeo, BMW oder 2016 eben  Ferrari.
…Wie schon eingangs erwähnt, war der rote Renner zwar ein Hingucker, aber als "Tiefflieger" nur bedingt für einen weiteren Top-Platz geeignet.

                                          Egal!

Wichtig ist dem Team vor allem der Spass, den eine Veranstaltung machen soll; und den haben die beiden "Karawankenbären" bei der FIZZERS-Karawanken-Classic!