Wir stellen vor: Wit KURZAC /  Dagmar TEIMEROVA
                              Polnisch / tschechische Premiere

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                             Upgrading vom Golf GTI auf den Mercedes 350 SLC


2019 war Wit noch im Golf GTI unterwegsKursac-2016-8.jpg2015 Wit und Gay beim Le Mans-Start des Stadt-Grand-Prix in Ferlach190518 KWC 44 DH 4689 on190518 KWC 33 DH 4651 on190518 KWC 22 DH 4517 on190518 KWC 44 DH 4690 on190518 KWC 66 RO 6730 on

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Der Mercedes 450 SLC war sehr erfolgreich im Motorsport

11. Bandama Rallye, Côte d´Ivoire, (Elfenbeinküste), Dezember 1979. Das Siegerteam Hannu Mikkola / Arne Hertz (Startnummer 6) mit einem Mercedes-Benz Typ 450 SLC 5.0 Rallyefahrzeug.
11. Bandama Rallye, Côte d´Ivoire, (Elfenbeinküste), Dezember 1979. Das Siegerteam Hannu Mikkola / Arne Hertz (Startnummer 6) mit einem Mercedes-Benz Typ 450 SLC 5.0 Rallyefahrzeug.4-fach Sieg bei der Bandama-Rallye 1979 auf Merdedes 450 SLC

Von einem Leiden geplagt, das viele Classic-Piloten haben, wird auch der Motorsport-Freak Wit KURZAC. Woher bekomme ich einen guten Co-Piloten? Später minimiert sich die Frage auf "woher bekomme ich überhaupt einen Co-Piloten?"

Als ersten Teilnehmer aus Polen durften wir Wit  2015 bei der Karawanken-Classic begrüßen. Als Co leitete ihn 2015 und 2016 Gaby Della Pietra durch Kärnten. Aber schon 2017 ging es mit den Problemen los - mit dem Kärntner Sportstudenten Maximilian Wegscheider wurde letztlich doch ein vollwertiger Ersatz gefunden; denn das Team Kurzac/Wegscheider wurde zu einem voller Erfolg.
Allerdings nur bis 2019, denn da musste der Kärntner Navigator wegen anstehender Prüfungen absagen.
Aber  auch diesmal hatte Wit Glück, denn mit dem Fahrtleiter der "Gurktal-Classic", Dieter Schelske, der zugleich auch bei Classicmeister Hugo Rom ansagt, wurde ein mehr als kompetenter Ersatz gefunden.

Da Dieter aus gesundheitlichen Gründen etwas zurück schraubt, gibt es bei der FIZZERS-Karawanken-Classic 2020 bei Wit wieder eine neue Co-Pilotin, Dagmar TEIMEROVA aus der Tschechischen Republik. Dass zwischen den beiden eine gute Harmonie besteht konnten wir schon bei der South-Bohemia-Classic 2019 feststellen. - Hier landeten die beiden bei 135 gewerteten Teams auf Platz 25 gesamt; noch direkt vor ihrem Chef Josef Gschwandtner.

 Wir gratulieren nachträglich zu dieser tollen Platzierung!

X. South Bohemia Classic 2019   Gesamt-Rang 25 bei über 135 Startern, Wit & Dagmar bei der Bohemia 2019 

War es 2015 noch ein Hinein schnuppern in den Oldtimersport, so schlug Wit in den folgenden Jahren - trotz unterschiedlicher Co-Piloten - bei der FIZZERS-Karawanken-Classic richtig zu. Hinter den Kärntner Classic Meistern des Jahres 2014, Ewald und Alexandra Schönberg, belegten Wit und Gaby 2015 unerwartet den 2. Platz in der Klasse H, Baujahre bis 1995.
Das Duell mit den beiden Kärntner Classicmeistern Ewald und Alexandra Schönberg setzte sich auch in den beiden folgenden Jahren in der Klasse H fort. Auf einem heißen Mazda 323 Turbo 4x4 GTR wieder der 2. Platz! Und auch 2018 - 2. Platz in der Klasse H hinter Seriensieger Schönberg.

Kursac-2016-7.jpg         Erfolgreich auf einem bärenstarken Mazda 323 Turbo 4x4 GTR

Wit hat "autofine“ Gene im Blut die er selbst so beschreibt:

"Alles hat schon mit 7 Jahren mit einem polnischen Romet-Moped, dem Traum jedes Jugendlichen in Polen, angefangen. Ich bekam eines als Geschenk meines Opa´s ... mit einem brutalen Ergebnis; erste Ausfahrt, erster Unfall.

Danach kam die automobile Zeit, natürlich nur mit Polnischen Fahrzeugen wie 
FSO Polonez, Fiat etc.

Dieser Periode folgte die Motorradzeit, die zu einer Passion wurde. Auf zwei Rädern durch Europa, Skandinavien und Teile Asiens, der Geruch von Benzin und Freiheit, das gibt ein wirklich tolles Glücksgefühl"

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                          Motorrad-Freak Wit Kurzac aus Polen

Mercedes 350 SLC:
Die SL-Baureihe 107, die 1971 als Nachfolger der sogenannten „Pagode“ auf den Markt kam, begründete mit den Breitband-H4-Scheinwerfern und den großen geriffelten Rückleuchten eine neue Gestaltungslinie bei Mercedes-Benz. Eine leichte Keilform deutete auf eine verbes-serte Aerodynamik hin.

Der SLC hatte seine Premiere 1971. Über dem fünfsitzigen Fahrgastabteil streckt sich das flache Dach, das in eine riesige, in zwei Richtungen gewölbte, sehr schräg stehende Heckscheibe mündet. Um die Seitenscheiben, die, wie bei einem Mercedes-Benz-Coupé üblich, voll versenkbar zu machen, wurden doppelt verglaste „Sichtblenden“ mit eingebauten Lamellen eingebaut. Derart wurde das Seitenfenster unterteilt und so verkleinert, dass der vordere bewegliche Teil ganz versenkt werden kann.

Angeboten wurde der SLC von 1971 bis 1981, zuerst nur als 350 SLC, dann ab 1973 als 450 SLC, ab 1974 als 280 SLC, nur im letzten Jahr als 500 SLC.
Mit den Typen 450 SLC450 SLC 5.0 und 500 SLC nahm Daimler-Benz Ende der 1970er Jahre an großen Rallyes wie der 30.000 km langen Vuelta à la America del Sud (1977), der Safari-Rallye (1979) und der Bandama-Rallye (1979/1980) teil.
Bei der Bandama-Rallye an der Elfenbeinküste errangen die Fahrerteams Hannu Mikkola / Arne Hertz, Björn Waldegaard / Hans Thorszelius, Andrew Cowan / Klaus Kaiser und Vic Preston jr. / Mike Doughty auf Mercedes-Benz 450 SLC 5.0 einen Vierfachsieg

Wie bereits beim Vorgängermodell stellten die USA den größten Absatzmarkt. Im Verlauf seiner zehnjährigen Geschichte fand der SLC insgesamt 62.888 Käufer.

Technische Daten:
Hersteller:                           Mercedes
Typenbezeichnung:            450 SLC
Produktionszeitraum:         1971 - 1989
Hubraum:                            4520 ccm
Leistung:                             225 PS

Genießt noch mal altes, brutales "Rallye-feeling"  >>  Klick-here.gif