Wir stellen vor …  Mag. Hans Michael &  Barbara BAILER
                  aus dem Schweden-Fan wird ein Bayer
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Bei der Karawanken-Classic ab 2015 auf
Volvo P1800 S, davor akf Volvo Amazon

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Schwedenstahl beim Parallelslalom in Ferlach

Zuletzt übertitelten wir "Das Team Bailer hat Probleme". NEIN, nicht was Sie denken! Das Team Hans und Barbara BAILER hat derzeit Probleme, die andere (vielleicht) gerne hätten; denn, bedingt durch verschiedene Reparaturen an ihren Oldtimern, wissen die beiden heute noch nicht, mit welchem Fahrzeug sie bei der FIZZERS-Karawanken-Classic starten werden. - In den Startlöchern scharren ein BMW Alpina B7Turbo, ein VOLVO Amazon 121 B20 und ein VOLVO P1800 S Die Baujahre liegen zwischen 1966 und 1979.

Und jetzt ist es passiert:
Soeben erhielten wir diese Info - "Ich bin am Wochenende das Garanta Warm Up bei Harald Neger mit dem BMW Alpina  B7 Turbo, Bj. 1979, gefahren und er hat bestens funktioniert. Ich werde daher auch mit diesem Auto bei der Karawanken Classic starten.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Baujahr 1979 im Originalzustand. Das Auto hat einen 3 Liter , 6 Zylinderreihenmotor und erreicht mit einem KKK Turbolader eine Leistung von 300PS und eine Spitzengeschwindigkeit von 250 Km/h. Von diesem in den Jahren 1978 bis 1982 auf Basis  des BMW 5er-Reihe in einer Stückzahl von 149 gebauten Autos hat dieses Auto die Produktionsnummer 62. Im Jahr 1978 war der BMW Alpina B7 Turbo die weltweit schnellste Limousine.
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       Volvo Amazon 121 B20, BMW Alpina B7 Turbo oder Volvo P1800S
                               - wer die Wahl hat hat die Qual


Das Jahr 2016 brachte das Team Mag. Hans und Barbara BAILER bei der Fizzers-Karawanken-Classic nach dem verkorksten Jahr 2014 wieder auf die bisher gewohnte Siegerstraße. Damals streikte der ansonsten so zuverlässige Volvo Amazon 121 B20, Baujahr 1970. Zur Strafe wurde er bei der Karawanken-Classic durch einen sportlichen Volvo P1800S, der das Team auch prompt auf den 12. Gesamtrang katapultierte.
Daher war das Team auch 2016 wieder mit dem rassigen Schweden dabei und verbesserte sich nochmals, diesmal auf den 8. Gesamtrang! Das Team wird daher 2017 ganz vorne in der gesetzten Starterliste zu finden sein.

Gab es bei der Karawanken-Classic 2012 bereits den Sieg in der Rooky-Wertung, arbeitete man sich 2013 bereits auf den 3. Platz in der Staatsmeisterschaft nach vorne.
Getoppt wurde dieser Siegeslauf noch 2014 mit dem Staatsmeister-Titel und dem Gewinn der Classic Rallye Trophy.
In dieser Tonart ging es in der Folge weiter; dem Staatsmeistertitel 2014 in der Gruppe F folgten weitere im Jahr 2015 und 2016. Dazu Gesamtsieg bei der Classic &Rallye Trophy 2014 und 2015. 2016 war es der 3. Platz.
                       2016-Logo-Rallye&more.png Rallye&More Classic-Trophy.
Weitere Erfolge waren der Gesamtsieg  bei der Ötztal Classic 2015 um nur die wichtigsten Erfolge zu nennen.

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Am Beginn dieser beeindruckenden Karriere waren Hans und Barbara immer mit dem Volvo 121 B20 unterwegs, bis eben das Missgeschick bei der Karawanken-Classic 2014 passierte. Dabei war der Vorgänger des Volvo P 1800S ein grundanständiges und solides Arbeitspferd. Besonders bei der Karawanken-Classic 2013 - das war das Jahr, mit skandinavische Verhältnissen, mit Schnee, Eis (Hagel), Regen - fühlte sich das Trio Mag. Hans Michael BAILER, seine Co-Pilotin Barbara BAILER und vor allem ihr Volvo Amazon 121, Baujahr 1970, richtig wohl. Schwedenherz, was willst Du mehr bei solchen widrigen Bedingungen?

Und so war es kein Wunder, dass das Wiener Trio bei diesen Wetterbedingungen ganz vorne in der erste Liga mit mischte. Zwar gab es 2013 - im Gegensatz zu 2012 - keinen Stockerlplatz, aber ein 16. Gesamtrang bei einem der stärksten Starterfelder in Österreich, das ist schon was! In der Klasse einen 5. Rang. Ebenfalls beachtlich, vor allem wenn man weis, wie knapp es dabei immer zugeht; ein paar Zehntel-Sekunden ... und schon landet man, statt auf dem Siegertreppchen, "nur" mehr auf Rang 5.

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Trotzdem war der Nordmann aus Wien mit dem Ergebnissen des Jahres 2013 sehr zufrieden, denn in der Österreichischen Staatsmeisterschaft konnten sich die jungen Classicer damals bereits auf den 3. Rang hocharbeiten - Tendenz aufwärts. Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass das Duo  den Oldtimersport erst seit Kurzem betrieb.

Seine ersten Erfahrungen bei einer Oldtimer-Rallye konnte Hans Michael Bailer bei der Motor-Mythos als Beifahrer machen. – Offensichtlich ist er dabei auf den Geschmack gekommen, dass Classic-Veranstaltungen etwas haben, was andere Sport- oder Touristikveranstaltungen nicht haben. Und so startete das Team Bailer / Bailer 2012 in der Rooky-Wertung der Karawanken-Classic … und gewann hier auf Anhieb, s.o.!

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Mit immerhin 8 „Anfängern“ wies diese Subwertung eine Beteiligung auf, wie sie bei manchen Oldtimer-Rallyes in einzelnen Klassen nicht zu finden ist. Aber auch in der Gesamtwertung hat das Wiener Team Hans Michael Bailer mit Co Barbara Bailer 2012 Beachtliches geboten: 19. Platz in der mit über 40 Teams am stärksten besetzten Klasse G, d.s. Baujahre bis 1980 sprechen eine deutliche Sprache die sich auch auf anderen Veranstaltungen fort setzte.

Über seine Anfänge im Jahr 2012 berichtet Mag. Bailer: „Im Jahr 2012 habe ich erstmals als Fahrer bei allen großen Veranstaltungen der Staatsmeisterschaft 2012 teilgenommen. Beendet habe ich die Staatsmeisterschaft am 5. Platz. Ich wurde Sieger der Rooky-Wertung bei der Karawanken Classic, erreichte den  2. Platz in der Klasse bei der Castrol Edge Höhenstraßen Rallye und den 3. Platz in der Klasse bei der Leiben Classic Night.

2013 brachte der ehemalige Rooky das gleiche Fahrzeug zum Einsatz wie 2012, einen VOLVO Amazon 121 B20, einen Mittelklassewagen des schwedischen Automobilherstellers.
Außerhalb Skandinaviens wurde das Modell zumeist als Serie 120/130 vermarktet. In Nordamerika wurde das Modell unter dem Namen Canadian GT montiert.

Von 1961 bis 1970 wurden von zweitürigen Volvo Amazon 279.899 Wagen produziert.

Und so sahen die Werbespots über den zuverlässigen Schweden aus:
         >>> Volvo P121 Amazon Spot 1
       
         >>> Volvo P121 Amazon Spot 2

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Mit dem Volvo Amazon 121 legte Volvo den Grundstein für seinen späteren Erfolg als Automobilhersteller und begründete seinen Ruf als Hersteller besonders sicherer Automobile. Denn bereits ab Ende der 1950er Jahre wurden Crashtests durchgeführt.
Als Ergebnis daraus hatten z.B. ab 1959 das Modell 121 Amazon als erste Automobile weltweit, serienmäßig Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf den Vordersitzen.

Der Amazon war auch der erste viertürige Volvo mit selbsttragender Karosserie und nach dem 1944 vorgestellten PV 444 das zweite Großserienauto aus Göteborg. Mit einem Exportanteil von mehr als 60 % erschloss der Wagen für Volvo nicht nur die wichtigsten europäischen Märkte, sondern war auch in den USA erfolgreich.

Ab 1969 wurde die Ausstattung des Amazon zugunsten der neuen Modelle Volvo 140 und Volvo 164 schlichter und weniger attraktiv. So entfielen die Zierleisten an der Regenrinne wie auch auf der Motorhaube. Die hinteren Ausstellfenster hatten einfachere Griffe und die vorderen Stoßstangenhörner wurden eingespart.
Auch der Innenraum gestaltete sich kärglicher: Hier fehlten die Türtaschen, die Handbremse verlor ihre Sicherheitsöse und es wurden keine Liegesitzbeschläge mehr angeboten.

Mag. Bailer berichtet über seinen Volvo: „Der  VOLVO Amazon ist ein echter Schwede und wurde originalrestauriert im März 2012 nach Österreich importiert. Ich bin das Auto bereits in der gesamten Saison 2012 gefahren. Das Auto ist ein Baujahr 1970, hat einen 2 Litermotor und rd. 84 PS. Der Produktionszeitraum dieses Typs war 1961 bis 1970. In diesem Zeitraum wurden 279.899 Stück vom 2-türigen 121er produziert. Das Auto hatte für die damalige Zeit einen außergewöhnlichen Sicherheitsstandard. Der Amazon war daher zu seiner Zeit sogar teurer als ein vergleichbarer Mercedes.
Mit entsprechend getunten Ausführungen kam der Amazon auch bei Rallyes und auf Rundstrecken zum Einsatz.“

Technische Daten des Schwedischen „Panzerautos“
Hersteller:        Volvo
Type:                 Amazon 121 B20
Produktionszeitraum: Oktober 1961 bis Juli 1970
Produktion:     279.899 Stk
Baujahr:          1970
Motor:               4-Zylinder-Viertakt
Hubraum:       1985 ccm
Leistung:         84 PS
Länge:             4460 mm
Breite:             1620 mm
Höhe:              1530 mm
Leergewicht: 1070–1200 kg

Die Schwedische TV-Reklame für den Volvo kann man hier verfolgen - damals noch Linksverkehr in Schweden

Bitte auf den Volvo klicken
(der solide Schwedenstahl hält das aus!)  
>>>
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Das neue Arbeitsgerät von Hans & Barbara Bailer, der Volvo P1800 stellt Volvos zweiten Versuch dar, in den Sportwagenmarkt einzusteigen.

Das erste Modell P1800 wurde von 1961 bis 1963 in Großbritannien montiert. Ausgestattet war diese Version mit einem 1,8-Liter-Vergasermotor mit 90 PS, aus einem 4-Zylinder-Reihenmotor.

Aufgrund von Qualitätsproblemen bei Montage und Lackierung beendete Volvo die Zusammenarbeit 1963; die Produktion wurde nach Schweden in das Volvo-Stammwerk Lundby bei Göteborg verlegt. Der Modellbezeichnung 1800 wurde ein S für Schweden hinzugefügt. Gleichzeitig wurde die Leistung auf 96 PS gesteigert.
1968 bekam der 1800S einen komplett neuen Motor mit zwei Litern Hubraum und 105 PS.

Großen Bekanntheitsgrad erlangte der Volvo 1800 als „Dienstfahrzeug" von Roger Moore in den 118 Episoden der Fernsehserie Simon Templar von 1962 bis 1969.
In der Zeit von 1961 bis 1972 wurden von dem Coupé 39.407 Exemplare gebaut.

Technische Daten
Hersteller    Volv0
Type            1800S
Baujahr       1963-1968
Hubraum     1780 cm³
Leistung      96 PS
Vmax          175 kmh
Getriebe:  vier Vorwärtsgänge mit Overdrive, zunächst optional, seit 1963 serienmäßig

Mehr über den flotten Sport-Volvo sieht man  >>> hier
Über seine Einsätze auf dem Volvo Amazon bzw. Volvo P1800S informiert uns Mag, Hans Bailer:
"Ich fahre beide Autos nach wie vor in den Staatsmeisterschaftsläufen.
Den Amazon ( z. B. ¾ Classic, Höllental Classic, Vienna Classic Night, Rallye Historiale)  und sonstigen Veranstaltungen ( z.B.Q19 Höhenstraße Classic,  Wintertourenfahrt, Kremstal Classic, Classic Night, usw.).
Nach Ausfall bei der Karawanken-Classic 2014 wurde das Problem mit der Hinterachse gelöst. Ich wollte damals das Auto für Winterrallyes mit einem Sperrdifferential ausrüsten, das aber einen nicht behebbaren mechanischen Fehler hatte. Daher haben wir wieder das ursprüngliche Differential eingebaut und das Auto funktioniert wieder klaglos.

Also der Amazon ist nach wie vor unser Arbeitstier. - Die Planung für das heurige Jahr ist noch nicht ganz abgeschlossen. Da beide in Frage kommenden Fahrzeuge, der Volvo P1800S bzw. der BMW, sind derzeit bei notwendigen Reparaturen in Werkstätten. Beim BMW  arbeiten wir momentan an der Lösung eines Zündungsproblems. Danach muss erst getestet werden.   Ich hoffe aber dass ich mit dem Auto heuer bei möglichst vielen Veranstaltungen fahren kann.
Wir freuen uns schon auf die Veranstaltung.

Jedenfalls freuen wir uns schon auf die FIZZERS-Karawanken-Classic, zu der wir eine besondere Verbundenheit haben. Dort hat ja für uns alles mit dem Rookysieg  bei der Karawanken-Classic 2012 begonnen."