Wir stellen vor: Ewald AICHINGER / DanielTREIBER 
                    vom Classic-Seminar zur Ennstal-Classic
Aichinger-2.jpg
Aichinger-1-1.jpg
Ennstal-Classic 2015
Aichinger-5.jpgAichinger-4.jpg
Classic-Seminar des 1. C.A.R. Teams FerlachAichinger-3.jpghttp://www.car-brand-names.com/wp-content/uploads/2015/07/Jaguar-emblem-3.jpgAichinger-6.jpg
2015 nahm Ewald Aichinger am Classic-Seminar des 1. C.A.R. Teams Ferlach teil und fand Gefallen an den Herausforderungen einer Oldtimer-Rallye bei der es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Gleichmäßigkeit geht.
Denn schon kurz danach nahm Ewald mit seinem Beifahrer und Navigator Daniel Treiber an Österreichs größter Classic-Veranstaltung, der Ennstal-Classic teil.

Natürlich war man sich von Anfang an klar, dass man bei diesem Bewerb mit über 200 Startern nicht die Bäume ausreißen würde. ... und behielt damit auch recht. Aber dem Team war die Teilnahme und der Spaß bei dieser Fahrt das Wichtigste.

Übrigens führt das 1. C.A.R. Team Ferlach wieder ein Classic-Seminar am 8. April 2017 in Ferlach durch. Der Schwerpunkt liegt in der Aufgabenstellung für den Co-Piloten/Navigator.
Anmeldungen auf: figurag@aon.at


Bei der FIZZERS-Karawanken-Classic startet das Klagenfurter Team zum ersten Mal. Und so kommt das Publikum in den Genuss ein wirklich seltenes Fahrzeug zu sehen, einen Jaguar XK120 Fhc SE  3,4 Baujahr 1952.

Der Jaguar XK 120 kam als zweisitziger Roadster als Nachfolger des Jaguar S.S.100 1948 auf den Markt. Als Jaguar XK 120 OTS (Open Two-Seater) besaß einen Sechszylinder-Reihenmotor mit 3442 cm³ Hubraum und 160 PS. Über ein Vierganggetriebe mit Mittelschaltung trieb dieser die Hinterräder an. Er verhalf dem Roadster zu einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.
Dies war der erste Jaguar-Motor mit doppelter oben liegender Nockenwelle (dohc); eine Konstruktion, die bis dahin nur in kleinsten Serien gewagt wurde. Jaguar gelang dennoch auf Anhieb ein Meisterwerk an Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit, das bis 1992 zum Einsatz kam. Durch die schräg hängenden Ventile ergab sich ein nahezu halbkugelförmiger Brennraum, der seinerzeit als perfekt für eine optimale Kraftentfaltung angesehen wurde.

Zunächst war dieses Auto nur als Kleinserienfahrzeug konzipiert gewesen und wurde mit einer Aluminiumkarosse versehen, die auf einem Eschenholzrahmen montiert war. Nachdem die Kundschaft dann unerwartet großes Interesse an dem Fahrzeug zeigte, wurde deutlich, dass die ursprünglich anvisierte Produktion von 240 Exemplaren nicht ausreichend sein würde. Daher erschien 1950 die in der Form gleiche Stahlblechvariante, die bis zur Einstellung der Serie 1954 in einer Stückzahl von 7.373 Exemplaren hergestellt wurde.

Ab 1951 gab es den Jaguar XK 120 FHC (Fixed Head Coupé), ein Coupé mit gleicher Motorisierung und 194 km/h Höchstgeschwindigkeit. Bis 1954 wurden davon 2.678 Stück gebaut.

Ab dem gleichen Jahr bot Jaguar beide Versionen unter der Bezeichnung Jaguar XK 120 SE (SE für Special Equipment) mit einer leistungsstärkeren 180-PS-Maschine, einer umfangreicheren Ausstattung und mit Speichenrädern an. Mit diesem Motor war eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h zu erreichen. Äußerlich war der stärkere Wagen an seinem Doppelauspuff zu erkennen. Auch der SE wurde bis 1954 gebaut und danach vom Jaguar XK 140 abgelöst.
Technische Daten:
Marke:           Jaguar
Typ:                XK 120 FHC SE
Baujahr:       1954
Hubraum:    3442 ccm
Leistung:     190 PS

Auf der Classic Expo in Salzburg ließ sich dieser Jaguar, Baujahr 1952 bewundern
                             >>> Jaguar XK 120 FHC - Classic Expo Salzburg