Starter bei der FIZZERS-Karawanken-Classic: 
           Marc und Othmar SCHLAGER, Toyota Celica ST, BJ 1972
                 Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova laßen grüßen
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Schnee, Eis und Hagel störten 2013 Vater & Sohn Schlager nichtSchlager_(14).jpgSchlager_(13).jpg
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Was Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova bei den Schidamen sind, kann man getrost mit dem Duell der beiden befreundeten Teams  Fritz & Silvia JIROWSKY einerseits und Marc Othmar SCHLAGER andererseits vergleichen. Beide Teams liefern sich im Classic-Sport ein Duell auf höchstem Niveau und stellen dabei eine Klasse für sich dar.
2019 ging es zwischen diesen beiden Teams darum, wer von ihnen als Erster bei der Karawanken-Classic den Hattrick Schlager) bzw. einen Vierfach-Erfolg (Jirowsky) bei den Gesamtsiegen der FIZZERS-Karawanken-Classic erzielen kann. - Wir machen es kurz. Jirowsky holte sich 2019 seinen 4. Gesamtsieg, Sohn & Papa Schlager wurden mit einem Wimpernschlag nach rund 550 Kilometern Zweite und müssen daher weiter auf ihren Hattrick warten.

Aber jetzt der Reihe nach:
Bei der Karawanken-Classic hatten Sohn Marc und Vater Otmar SCHLAGER über die Jahre stets einen Spitzenplatz zu verzeichnen. Vater Otmar war, außer 2012, immer Teilnehmer der Karawanken-Classic, entweder als Fahrer oder als Beifahrer. 
In der Konstellation Marc als Pilot und Otmar als "Ansager" ist es nach den Jahren 2013, bzw. 2015 bis 2019 bereits die siebente Teilnahme in dieser Teamzusammenstellung (Sohn/Vater).

Bei der Karawanken-Classic 2015 holten sich die beiden Steirer erstmals den Gesamtsieg bei dieser, mit fast 100 Teilnehmern hoch zu wertenden Rallye. Daneben gab es in diesem Jahr noch einen weiteren Gesamtsieg bei der, wenige Wochen später stattfindenden Höllental-Classic 2015.

2016 wurde dieses famose Ergebnis noch einmal getoppt, denn die beiden Toyota-Piloten holten sich neuerlich den Gesamtsieg bei der 9. FIZZERS-Karawanken-Classic.
Das Ziel für 2017 konnte also nur der Hattrick, der dritte Gesamtsieg in Folge bei der FIZZERS-Karawanken-Classic sein. - Ein realistisches Vorhaben, wenn da nicht mit Fritz Jirowsky ein Konkurrent genannt hatte, der ebenfalls bereits zwei Gesamtsiege bei der FIZZERS-Karawanken-Classic aufweisen konnte.
Es kam 2017 zu dem erwarteten und spannenden Duell zwischen diesen beiden Top-Teams. Am Ende der Veranstaltung entschieden läppische 100 Punkte über Sieg oder "Niederlage". Fritz Jirowsky konnte das Duell für sich entscheiden und holte sich als erster Fahrer den Hattrick bei der FIZZERS-Karawanken-Classic.

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Die Siegerteams der FIZZERS-Karawanken-Classic 2017 v.l.n.r. Forstner -
                                                Jirowsky - Schlager

Aber dieser zweite Platz war für Marc und Othmar genug Motivation um bei der 12. und 2020 bei der 13. FIZZERS-Karawanken-Classic wieder den Griff nach dem dritten Gesamtsieg zu starten. Ein Unterfangen, das nach volkstümlicher Aussage von Othmar 2019 "gründlich in die Hose ging!". - Ein 2. Gesamtrang hätte jeden anderen Piloten jubeln lassen, nicht aber die beiden, an Gesamtsiege gewohnten Piloten.

Für die 13. FIZZERS-Karawanken-Classic 2020 gibt es daher für die beiden Toyota-Fahrer nur ein Ziel: wieder dorthin zu gelangen, wo sie in den Jahren 2015 und 2016 platziert hatten ... ganz OBEN!

Eine Aufgabe, gegen die sicherlich alle der anwesenden Top-Piloten einiges einzuwenden haben werden.

 Die FIZZERS-Karawanken-Classic 2020 wird spannend!
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                                 Marc & Othmar Schlager auf Toyora Celica

Insidern  in den Kreisen Historischer Motorsportler muss man Otmar Schlager also nicht  mehr vorstellen; über Jahre – fast hätte ich geschrieben „über Jahrzehnte“ - ist Otmar schon dem Classic-Sport verbunden. Bei allen großen Österreichischen Classic-Rallyes war der Steirer bereits am Start, sei es als Beifahrer oder sei es als Fahrer.

Allein die Karawanken-Classic hat Schlager nicht weniger als zehnmal in Angriff genommen - heuer ist es seine 12. Karawanken-Classic. Dabei war Otmar stets im Spitzenfeld zu finden. Besonders dramatisch das Geschehen bei der Karawanken-Classic des Jahres 2010 (2011 wurde die Karawanken-Classic bekanntlich ausgesetzt). So schrieb die lokale Presse über diese Classic-Rallye:

Spannendes Finale bei der Karawanken Classic 2010 (27. - 29. Mai)
Der Gesamtsieg bei der 4. Karawanken Classic wurde zu einem beinharten Duell der Favoriten. Sowohl die Fans des Historischen Motorsports, als auch die Freunde alter, Historischer Fahrzeuge kamen dabei voll auf ihre Kosten.
Nach einem, bis zum Schluss harten und knapper fight im Kampf um den Gesamtsieg setzten sich Helmut Bernauer mit Co-Pilotin Brigitte Buschek im Ferrari Dino 1972 gegen Otmar Schlager und Gerhard Rundhammer im Toyota Celica durch. Für Bernauer/Buschek war es der bereits zweite Gesamtsieg nach ihrem Sieg im Jahr 2008.

2011 wurde die Karawanken-Classic ausgesetzt, aber 2012 war Otmar Schlager wieder einer der Ersten, die ihre Nennung abgaben.

2013 hat es dann doch endlich geklappt und Othmar wurde 10. Gesamt bei der Karawanken-Classic im Wettkampf mit den besten Österreichs und bei über 100 Startern! Eine Leistung mit der Othmar mehr als zufrieden war!

Dabei gab es bei der Karawanken-Classic 2013 eine Premiere in Kärnten, denn erstmals war Otmar mit seinem Filius Marc unterwegs. Dazu berichtete uns Otmar 2013: „Dieses Jahr bin ich mit Marc dabei. Es ist unsere erste gemeinsame Rallye in Kärnten. Wer letztendlich fährt ist noch ungewiss und bedarf noch einiger interner Verhandlungen....“

Wir können es nachträglich verraten - in der offiziellen Ergebnisliste wird Marc als Fahrer geführt.

2014 wollte der ehrgeizige Pilot aber noch weiter nach vorne. Dazu hat er sich einen der besten Co-Piloten des Landes auf den Beifahrersitz "geladen", Als Resultat gab es "nur" den 15. Gesamtrang, was den Herrn Papa letztlich bewog es 2015 wieder mit dem Sohnemann zu versuchen.

                             Generationswechsel!
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Und wie wir gelesen haben, wurde dieser Generations- bzw. Fahrer-Wechsel 2015 mit dem Gesamtsieg belohnt. Daher lautete das Motto in den Folgejahren

                      Never change a winning team!

Genannt haben Marc und Otmar Schlager auch 2020 wieder auf ihrem bewährten Toyota Celica ST, Baujahr 1972, mit dem sie schon unzählige Oldtimer-Rallyes bestritten haben

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Der Toyota Celica wurde von 1970 bis 2005 in sieben Generationen produziert. Sämtliche Baureihen wurden im japanischen Toyota-Werk in Tahara produziert. Der Name Celica leitet sich von dem spanischen Wort für „himmlisch“ (celestial) ab. Wir würden die Celica auf Grund ihrer zahlreichen Erfolge im Motorsport eher als „höllisch“ bezeichnen.
Denn es war der Motorsport in den Toyota mit der Celica 1972 ganz massiv einstieg, wie z.B. bei der African Safari Rallye 1972 (Produktionsjahr von Otmars Celica).
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Als Veranstalter der ehemaligen Karawanken-Safari, 1970 bis 1989, schlägt unser Herz nach wie vor für den Rallyesport und wir wollen Ihnen daher die Safari 1972 aus Sicht Toyotas nicht vorenthalten.


The Toyota Celica Story In the WRC Safari Rally

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Auf Basis des Celica gewann Toyota unter Leitung des in Köln ansässigen Team Toyota Europe mit den Modellen ST165 und ST185 in den Jahren 1990, 1992, 1993 und 1994 viermal die Fahrerwertung der Rallye-Weltmeisterschaft. Zu den erfolgreichsten Fahrern der Celica zählten Didier Auriol, Juha Kankkunen, Carlos Sainz, Armin Schwarz und Björn Waldegård.
Und hier die größten Erfolge der Celica:
1979    Französische Nationalmeisterschaft      
           J.-L. Therier                                        Celica (RA20)
1980    Deutsche Nationalmeisterschaft       
           A. Warmbold                                      Celica (RA40)
1983    Ivory Coast Rally               
           B. Waldegard                                     Celica (RA63)
1984    Safari Rally                   
           B. Waldegard                                     Celica Twincam Turbo
1985    Safari Rally                  
           J. Kankkunen                                     Celica Twincam Turbo
1985    Ivory Coast Rally              
           J. Kankkunen                                     Celica Twincam Turbo
1986    Safari Rally                   
           B. Waldegard                                     Celica Twincam Turbo
1986    Ivory Coast Rally              
           J. Kankkunen                                     Celica Twincam Turbo
Auch über diese Periode gibt es einen spannenden Film
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Celica rally history  … Die Nachfolge-Modelle von Schlagers Toyota Celica schrieben
Rallye-Geschichte
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Schlager_(7).jpg Otmar Schlagers Toyota Celica ST war die gängigste Variante die in Deutschland und Österreich verkauft wurde. Das mit einem 1600-cm³-Motor und Doppelvergaser ausgerüstete zweitürigen, viersitzigen Sport-Coupe "ST" besaß bereits 1971 serienmäßige ein 5-Gang-Getriebe,  was damals noch nicht zum üblichen automobilen Standard gehörte.

Die technischen Daten von Otmars Celica ST:
Hersteller:                           Toyota
Modell:                                 Celica ST
Baujahr:                               1972
Motor:                                  Reihenvierzylindermotor
Hubraum:                             1600 ccm
Leistung:                              86 PS
Produktionszeitraum:            1970–1975