Teilnehmer der FIZZERS-Karawanken-Classic:
          ASENOV Rumen, Bulgarien / KÖHN Petra, Deutschland
             Gesuchter Co-Pilot darf heuer selbst ans Steuer!
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2018 als Co bei Rallye-Legende Stig Blomqvist

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Seit 2016 ist der Bulgare Rumen ASENOV - mit einer kleinen Unterbrechung im Jahr 2019 - bei der FIZZERS-Karawanken-Classic dabei. In dieser Zeit hat er schon die verschiedensten Piloten als Co-Pilot durch Kärnten und auf gute Platzierungen geleitet, z.B. den Teamleader der Scuderia FIZZERS, Martin Della Pietra.
Absolutes Highlight dürfte für ihn aber 2018 gewesen sein, als er neben der Rallye-Legende Stig Blomqvist als Navigator Platz nahm.

2020 wird er nun erstmals selbst das Lenkrad in die Hand nehmen und sich von Petra KÖHN durch die Strecke und die Sonderprüfungen leiten lassen. Für Petra ist es die erste Ausfahrt bei einer Classic; man kann also schon gespannt sein, wie das bulgarisch / deutsche Team harmonieren wird!

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Der Mini wurde mit 848 cm³ erstmals 1959 vorgestellt. Eine renommierte Autozeitschrift schwärmt über das kleine Kultauto:
"Das runde Kindchenschema-Gesicht mit den Kulleraugen-Scheinwerfern macht nun einmal nicht nur für Frauen maßgeblich den Reiz des Minis aus. Design und Technik sind bei ihm untrennbar miteinander verbunden. Sein Schöpfer Alec Issigonis nahm bis auf den stilistischen Feinschliff beides in die Hand.

Es ist das Gesamtkunstwerk, die Harmonie von Form und Funktion, die diesen ungewöhnlich, ja extrem konzipierten Kleinwagen auszeichnet. Nur so bleibt er das klassen- und zeitlose Automobil, das bereits kurze Zeit nach dem Debüt 1959 Kultstatus erlangte und ein neues, unbeschwertes Lebensgefühl ausdrückte, das man später "Swinging" nannte. London war die Metropole dieser lebensfrohen Bewegung um Musik, Mode und Mobilität, deren Symbole die Beatles, der Minirock, die Carnaby Street, das Fotomodell Twiggy und der Mini werden sollten."

Zunächst drohte der pfiffigste Kleinwagen der Welt gar zum Flop zu geraten, die Käuferschicht musste das geniale Konzept des Extremisten erst begreifen. Dass er innen viel größer ist als außen, dass man mit ihm Kurven in ungewöhnlich hohem Tempo angehen kann, dass er schneller und sparsamer ist als die damaligen britischen Volksautomobile.

Der Mini ist ein Evergreen, forever young. In der Hall of Fame der großartigsten Automobile nimmt er auf der Empore längst einen Ehrenplatz ein, neben VW Käfer und Citroën 2 CV. Im Gegensatz zu diesen hat sein Konzept noch immer Gültigkeit. Ihm gebührt das Verdienst, die Lehre von Frontantrieb und Quermotor am radikalsten umgesetzt zu haben. Der alte Mini verbindet auch heute noch Kultstatus mit Klassenlosigkeit. Was kann einem Auto Besseres passieren?
Nicht nur bei seinen Käufern, auch im Film wurde dem kleinen Kraftzwerg ein Denkmal gesetzt; legendär die Verfolgungsjagd mit Minis im

                            >>>> „The Italian Job

Der letzte Mini mit 850 cm³ wird 1986 produziert. Und aus dem Jahr davor stammt der Mini von Della Pietra. Klar, dass sich der ehemalige Gaspedalpresser nicht mit den lächerlichen 39 PS eines serienmässigen Minis zufrieden gab; da musste schon was handfesteres her:
125 PS aus 1375 ccm erinnerten stark an die Glanmzzeiten der Mini-Coopers, als diese die Monte-Carlo-Rallye auf den Plätzen 1 bis 4 beendeten.

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Technische Daten:

Hersteller                     British Motor Corporation (BMC)
Type:                           Cooper S
Hubraum                     1375 ccm
Leistung                      125 PS
Produktionszeitraum:  1959–2000
Baujahr:                      1985

Meistverkauftes britisches Auto mit einer Gesamtzahl von 5.387.862 produzierten Fahrzeugen