Wir stellen vor … STUBENBERGER Gerald & Karl
                                                und ihre „Zigarre“
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Zuletzt 2012 dabei
Stubenberger_(6).jpgStubenberger_(5).jpgStubenberger_(8).jpgStubenberger_(6).jpgStubenberger_(11).jpg 1963 auf dem NürburgringStubenberger_(4).jpgStubenberger_(3).jpgStubenberger_(1).pngStubenberger_(7).jpg

Zuletzt war das Sohn-/Vater-Team Gerald und Karl Stubenberger bei der Karawanken-Classic des Jahres 2012 dabei. Damals machten sie mit Ihrem Jaguar-Coupe, Baujahr 1961, nicht nur bei einem begeisterten Publikum Eindruck, sondern konnten im Bewerb selbst vorne mit mischen. Unter rund 30 Teilnehmern der Klasse F, d.s. Baujahre 1961 bis 1970, fuhren sie den 8. Rang heraus; eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass der Jaguar ja nicht zu den kleinsten Fahrzeugen zählt.

Inzwischen ist viel Wasser die Drau bzw. Mur hinunter geflossen. Es freut uns daher umso mehr, dass das Duo wieder den Weg nach Kärnten gefunden hat und nach einer fünfjährigen Pause in der gleichen Besetzung und Frische wieder bei der FIZZERS-Karawanken-Classic dabei ist. - Zeit wieder einmal ein bisschen mehr über ihr Fahrzeug zu erfahren:
Einige Spitznamen musste sich der Jaguar bei seiner Einführung 1961 schon gefallen lassen: „Zigarre“, „Hundeknochen“ oder „Tintenfisch-Schulpe“ waren nur ein paar davon. Aber keiner war boshaft gemeint, viel eher drückten sie Bewunderung für ein Auto aus, dass die Englische Presse 1961 als „the sexiest car in existance“ bezeichnete.

Gerald Stubenberger ist stolzer Besitzer einer solchen sexy Raubkatzen, die von 1961 bis 1974 in drei Serien produziert wurden. Als besonderes Gustostückerl weist Gerald darauf hin, dass sein E-Type Cabrio nicht nur aus der allerersten Serie  (Serie 1) stammt, sondern mit der Fahrgestellnummer 77 fast noch einen Prototypen darstellt. Denn das Fahrzeug wurtde noch vor der offiziellen Präsentation auf dem Genfer Automobil-Salon produziert, also eine absolute Rarität!

Im Detail gibt der St. Margarethener für seinen Jaguar folgende technische Daten an:

Marke           Jaguar
Type              XKE Cabrio    auch E-Type genannt
Baujahr:      1961
Hubraum:   3,600 ccm
Leistung:    180 PS

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Schon kurze Zeit nach seinem Erscheinen wurde die schnelle Katze auch bei Renneinsätzen gesehen: Der E-Type in Lightweight-Version kam zwischen 1963 und 1966 bei zahlreichen Langstreckenrennen zum Einsatz. Er fuhr u. a. in Sebring und mehrfach beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit. Zu den bekanntesten Lightweight-Piloten gehörten auch Jackie Stewart.

Die Wagen erwiesen sich als sehr schnell, erzielten aber nur wenige Erfolge. Beim 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring 1963 führte der Wagen in der ersten Runde, fiel aber nach einem technischen Defekt aus. Lediglich beim 12-Stunden-Rennen von Reims 1964 gelang einem Lightweight-Piloten ein Klassensieg: Dick Protheroe kam als Gesamt-Achter ins Ziel und siegte in der GT-Klasse über drei Liter Hubraum. Beim 1000-km-Rennen von Paris wurde ein  E-Type Lightweight Siebenter und gewann erneut seine Klasse.

Der Jaguar E-Type ist heute ein begehrter Oldtimer. Die höchsten Preise erzielen die Roadster der ersten Serie mit über 100.000 Euro. Am günstigsten sind die 2+2-Coupés der Serien II und III, die zu Preisen ab 20.000 Euro für ein fahrfertiges Exemplar gehandelt werden. In der Regel sind Roadster um die Hälfte teurer als vergleichbare Coupés. Im englischsprachigen Ausland hat sich inzwischen die Nachfrage nach den Roadstern der ersten Serie so verstärkt, dass sie zu den teuersten Angeboten gehören.


Stuberberger ist in der Classicszene kein Newcomer mehr. Etlichen Classic-Rallyes wie z. B. die "Ölspur-Classic" in der Steiermark haben ihn bereits am Start gesehen. Seine seidenweiche Raubkatze präsentiert er bei der Karawanken-Classic 2012 zum erstenmal in Kärnten.
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Immer ein tolles Erlebnis und Feeling - der Zieleinlauf bei der Karawanken-Classic

Kultobjekt Jaguar XKE
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