Wir stellen vor: SCHRATT Florian / LEWIS Joel
          Australischer Sieg beim Gleichmässigkeits-Karting 2015
Schratt-3.JPG

Bild könnte enthalten: 5 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen, Personen auf einer Bühne, Auto, Kind und im Freien170511 KWC 01 4942170513 KWC 05 DH 5633 on170513 KWC 08 DH 5986 on170513 KWC 12 DH 7070 onSchratt-2.jpgLogo_Puck_1.jpgSchratt-4-1.jpgSchratt-5-1.jpg
Schratt-6-1.jpg

Wie es bei der Bandama zuging, können Sie in diesem Video mit erleben  >>> mehr
Mit Sicherheit die längste Reise in sein Heimatland Australien hatte 2015 der Mann aus Down under, Joel LEWIS, Co-Pilot von Florian SCHRATT. Als erster Teilnehmer an der Karawanken-Classic, den wir aus dem Land der Känguruhs begrüssen dürften, trug er sich auch gleich in die Siegerliste ein.
Denn erstmals in Österreich wurde 2015 im Rahmen der Karawanken-Classic eine Gleichmässigkeits-Sonderprüfung mit Karts gefahren; die zählte zwar nicht zur Wertung, aber einen Sieger gab es trotzdem, eben Joel LEWIS.

Inzwischen scheint die Mundpropaganda über die FIZZERS-Karawanken-Classic Australien erreicht zu haben; 2018 haben insgesamt 3 Treams mit österreichisch/australischer Besatzung nehmen an der 11. FIZZERS-Karawanken-Classic teil! - Anmerkung der Redaktion: wir haben dabei AUSTRIA und AUSTRALIA nicht verwechselt.

Aber auch Joels Pilot Florian SCHRATT hat eine lange Anreise auf sich genommen.
Der österreichische Fahrer und sein australische Co-Pilot sind aus Studientagen in Kalifornien befreundet und fliegen für die Karawankenklassik aus London ein, um einen deutsch-amerikanischen Wagen zu pilotieren. Ihr schöner Mercedes 380 SL wurde während des mehrjährigen Aufenthaltes des Fahrers in Kalifornien erstanden und machte dort vorher 33 Jahre die kalifornischen Highways unsicher. Nach Import im Jahr 2014 und Generalüberholung durch die Firma Puck ist der Mercedes-Stern nun bereit auf den Straßen in und um Kärnten zu leuchten.

Für den Fahrer (Florian Schratt) und seinem Mercedes ist es nach einigen erfolgreichen Starts bei der Gurktal Classic (u.a. 2. und 3. Plätze in der Klassenwertung), das bereits dritte Antreten bei der Karawanken-Classic nach der Übersiedlung aus Kalifornien.

Auch für die FIZZERS-Karawanken-Classic sind die beiden Piloten zuversichtlich, dass am Ende wieder ein respektables Ergebnis zu Buche stehen wird. Wobei es vor allem wichtig ist innerhalb der Puck-Teams, das mit 6 Fahrzeugen an den Start geht, die Nase vorn zu haben.
2017 "panierte" das Team Florian Schratt/Joel Lewis die internen Konkurrenten regelrecht und platzierten sich in der Endwertung auf dem ausgezeichneten 15. Rang.
Damit haben sich die beiden auch gleich einen der begehrten vorderen Startplätze gesichert, denn die 20 Erstplatzierten des Vorjahres werden gesetzt!

Wir sind schon gespannt, ob dem Österreichsich/australischen Duo auch heuer wieder ein solcher Überraschungs-Coup gelingt wie 2017.

Logo-Mercedes.jpg

Der Mercedes 380 SL (offizielle Bezeichnung: Mercedes-Benz 107) ist als zweisitziger Roadster mit auf Wunsch lieferbaren hinteren Notsitzenals fünfsitziges Coupé in den Jahren 1971 bis 1989 verkauft worden.

Wie bereits bei Vorgängermodellen stellten die USA den größten Absatzmarkt. Der überwiegende Teil der Fahrzeuge war mit den großvolumigen V8-Motoren ausgestattet. Die A-Säule war für Überschläge besonders fest ausgelegt. Eine leichte Keilform deutete auf eine verbesserte Aerodynamik hin.

Mit den Typen 450 SLC, 450 SLC 5.0 und 500 SLC nahm Daimler-Benz Ende der 1970er Jahre an großen Rallyes  teil. Die Fahrzeuge entsprachen weitgehend der Serie und damit dem Reglement. Sie wurden nur mit zusätzlichen Fernscheinwerfern, Scheinwerfergittern, höher gelegter Karosserie, Schalensitzen, Überrollkäfig, zusätzlichen Benzinpumpen und einem Tripmaster aufgerüstet.
Die Langstreckenrallye London–Sydney war für Daimler-Benz 1977 nach langer Motorsport-Pause mit dem ersten, zweiten, sechsten und achten Platz ein erster großer Erfolg im wiedererwachten Sportengagement.

Die erste Herausforderung war 1978 die „Vuelta a la Americana Sud“, eine Mammut-Rallye von fast 30.000 Kilometern Länge durch zehn Länder Südamerikas . Die ersten fünf Plätze gingen an Mercedes-Benz, 1979 schloss sich die Rallye Safari an, die nach etlichen Pannen und Brüchen mit einem zweiten, vierten und einem sechsten Platz endete.
Die Bandama-Rallye (heute Rallye Elfenbeinküste) durch die Savannen der Elfenbeinküste 1979 über 5.600 Kilometer endete für die Mercedes-Benz-Crew mit einem Vierfachsieg. Wie schwierig diese Rallye war, zeigte das Ergebnis von 1972: Damals erreichte kein Wagen das Ziel, demzufolge gab es auch keinen Sieger.

Die neuerliche Teilnahme an der Bandama-Rallye 1980 brachte diesmal einen Doppelsieg.  Bei dieser Rallye, die bei 5.336 Kilometer Gesamtlänge nur 792 Kilometer asphaltierte Straße aufwies, ein Meisterstück – und das letzte, denn Daimler-Benz zog sich mit Abschluss der 1980er Saison aus dem Rallysport zurück.