Wir stellen vor: Dietmar & Harald GINDL
                           ... vom hillclimb-Fan zum Classic-Piloten
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Den meisten von uns ist Dietmar GINDL noch gut in Erinnerung als er beim, vom 1. C.A.R. Team Ferlach organisierten, Bergrennen auf die Simonhöhe zusammen mit dem legendären Feldkirchner Hermann Waldy sen. nach St.Urban hinauf stürmte. Schon bei seinem esten Antreten in der Klasse Gruppe A, H/A bis 2000ccm holte sich Dietmar den Klassensieg.
Aber nicht nur als flotter Pilot, sondern auch als "Schrauber" des SL Rallyeteams aus St. Veit hat sich Dietmar Gindl im In- und Ausland Anerkennung verschafft.

Bei der Fizzers-Karawanken-Classic 2018 tauscht er erstmals seinen heißen Biliden, einen Renault Clio R 3, gegen ein eher konservatives Fahrzeug aus, einen Mercedes SL 230 Pagode, Baujahr 1964.

Wie kam es zu diesem sensaationellen Fahrzeugwechsel?:
Dietmar GINDL ist bei der Fa. Puck in St.Veit beschäftigt und Firmengründer Peter PUCK ist nicht nur ein bekennender Motorsportler und Oldtimer-Fan, sondern hat auch noch etliche schöne und gepflegte Mercedes-Classicer in seiner Garage stehen, die er Kunden und Freunden bei bestimmten Veranstaltungen wie z.B. der Fizzers-Karawanken-Classic, zur Verfügung stellt.

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Heuer dürfen Dietmar und Harald GINDL den wertvollen Oldtimer bewegen und wurden so in den legendären Klub der "Benzinbrüder" des St. Veiter Karosseriefachmanns Peter Puck aufegenommen. Peter Puck bringt jedes Jahr bei der Fizzers-Karawanken-Classic ein oder mehrer Fahrzeuge als "PUCK-Team" sehr erfolgreich zum Einsatz. 2018 besteht das Puck-Rallye Team aus folgenden Mannschaften:

GINDL Dietmar / GINDL Harald    Mercedes SL 230
KORAK Gerald / TÜRK Robert     Porsche Carrera 4 Cabrio
PUCK Peter / HENZE Wilfried      Mercedes 190 SL
SCHRATT Florian / Lewis Joel     Mercedes 380SL

Das Mercedes aus dem Jahr 1964 befindet sich in einem Top-Zustand und leistet 150 PS aus 2.300 ccm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.

Das zweisitzige Faltdach-Cabriolet von Mercedes-Benz wurde im März 1963 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt. Es sollte gleichzeitig die Typen 190 SL und 300 SL ersetzen.

Wegen seines zusätzlich lieferbaren, nach innen gewölbten Hardtops, das an Chinesische Pagodendächer erinnert, erhielt er den Spitznamen „Pagode“. Er wurde in den Versionen 230 SL (1963–1967), 250 SL (1967) und 280 SL (1968–1971), wahlweise mit Schalt- oder Automatikgetriebe gebaut.
Trotzdem es nicht zu den kostengünstigsten Fahrzeugen seiner Zeit zählte, wurde es insgesamt 48.912 mal verkauft. Davon mehr als die Hälfte der Fahrzeuge ins Ausland – speziell auf dem amerikanischen Kontinent.

Die „Pagode“ war der erste SL, bei dem umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeführt wurden. Der SL hat eine steife Fahrgastzelle und Knautschzonen, leicht verformbare Bug- und Hecksegmente. Im Innenraum gibt es keine harten Ecken und Kanten. Sicherheitsgurte waren, wie beim Vorgänger, als Sonderausstattung erhältlich. Die Lenksäule ist geknickt und hat Gelenke, die den gefürchteten Lanzeneffekt bei einem Unfall verhindern.

Technische Daten:

Hersteller                       Mercedes
Typ:                               230 SL
BauJahr:                       1964
Motor                            Sechszylinder-Reihenmotor (Vier-Takt)
Hubraum                       2306 cm³
Bohrung × Hub              82 × 72,8 mm
Höchstdrehzahl 1/min   6300
Leistung                        150 PS