Wir stellen vor: Paolo Grava & Fulvio Martinelli
 Vincitore / Gewinner des Alpe-Adria-Classic-Challenge 2015 und 2016

Grava_2014-3.jpg

Grava_2017-1-1.jpgGrava-2014-1.jpgGrava_(1).jpgGrava_2013-3.jpgGrava_2014-2.jpgGrava_2014-4.jpgGrava_2014-6.jpg
2014 wieder unter den Top-Teams, aber leider kein SiegGrava_2013-4.jpgGrava_(3).jpgGrava_2013-5.jpgGrava_2013-7.jpg
         Sieger Stadt-Grand-Prix Ferlach 2013
Grava_(2).jpgGrava_(4).jpgGrava_(8).jpgGrava_(6).jpgGrava_(7).jpgGrava_(5).jpgGrava_(9).JPGGrava_(10).JPG

Fast schon als Stammgast kann man Paolo GRAVA aus Triest, Italien, bezeichnen, der mit seinem Co-Piloten  Fulvio MARTINELLI heuer die Karawanken-Classic bereits zum fünften Mal bestreiten wird.

Grava/Martinelli holten sich 2015 bei der Alpe-Adria-Classic-Challenge (AACC) >> Klick-here.gif nach einem harten Duell mit ihrem Landsmann Luigi Specogna erstmals diese heiß umkämpfte Meisterschaft.
              Logo-AACC-01-1.gif  2015      Lorbeerkranz-Platz1-klein.png
Und 2016 fand das Duell der beiden Italiener im AACC seine Fortsetzung; diesmal war die Sache aber etwas deutlicher, denn Grava / Martinelli konnten auf sensationelle Ergebnisse verweisen:
Colli Goriziani Historic                     1. Platz gesamt
Slovenia Classic Marathon             1. Platz gesamt
FIZZERS-Karawanken-Classic      3. Platz gesamt
                                                             1. Platz AACC-Wertung
Die Liste ließe sich noch beliebig verlängern, aber das hat schon genügen für den neuerlichen Gewinn der AACC 2016
            Logo-AACC-01-1.gif  2016      Lorbeerkranz-Platz1-klein.png
Grava_2016-1.jpg
TCS-Fahrtleiter D.Ing. Harald Pirtscher, AACC-Sieger Paolo Grace, CGH-Fahrtkeiter Massimo Skubin

Dabei hat Grava schon bei seinem ersten Antreten im Jahr 2013 in Ferlach für eine Riesen-Überraschung beim Stadt-Grand-Prix gesorgt. 

Nicht nur, dass eine sehr starke Abordnung aus Italien - allesamt Teilnehmer an der damals neuen Alpe-Adria-Classic- Challange - teilnahm; nein, die Sforza Italia sorgte auch gleich am ersten Tag für eine richtigen Hammer indem sich zwei Teams aus unserem südlichen Nachbarland den Sieg des Stadt-Grand-Prix teilten. Das Team GRAVA Paolo/KLINGENDRAHT Annamaria bewältigte, so wie PICCO Carlo Alberto/PETRANI Silvano den Parcours mit nur 0,08 Sekunden Abweichung.

Als weitere Überraschung gab es für die beiden Teams Mega-Trophäen des Ferlascher Steinmetz-Meisters Cekoni. Für den Transport der millionen Jahre alte Marmotrophäe mussten die Teams richtig "anpacken".

Grava_2013-1.jpg
  Die beiden Italienischen Teams bei der Siegerehrung des Stadt-Grand-Prix 2013

Aber auch im Endergebnis der Karawanken-Classic mischte das Triestiner Team kräftig mit. Mit einem 8. Gesamtrang vor ihrem Teamkollegen CICUTTINI Amadeo/CASTELLANO Lia, waren sie auch gleichzeitig das beste Italienische Team.
Paolo selbst belegte den 6. Rang in der, mit über 45 Teams sehr stark besetzten Wertungsklasse F.

2014 lief es für den Triestiner nicht ganz so gut. Mit Platz 26 verpasste er den Sprung in die Top-20 nur ganz knapp; diese Platzierung hätte ihm bei der GLOBO PLAZA Karawanken-Classic wieder eine niedrige Startnummer beschert, die bei fast allen Piloten sehr begehrt sind.

Grava_2013-6.jpg
              Ein wohlverdienter Erfrischungstrunk beim Zieleinlauf 2013

Als Spitzenpilot und ganz Classic-Freak nahm Paolo nicht nur an der Karawanken-Classic teil, sondern bereits einen Monat davor auch am sms-Classic-Sprint, einer, zur ALPE-ADRIA-CLASSIC-CHALLANGE zählenden Sprint-Classic mit Start und Ziel in Ebenthal, Kärnten.

Paolo ist der Sekretär des Klubs  Club dei Venti all'Ora in Triest und als solcher immer sehr beschäftigt, was bei den vielen Tätigkeiten des Klubs wie Ausfahrten, Teilnahme an Bewerben, Charity-Veranstaltungen etc. kein Wunder ist.

Grava_2013-2.jpg

Zum Classic-Sport kamen Paolo und seine Frau Annamaria 2003, als sie - eigentlich nur aus Spaß - erstmals an einer Oldtimer-Rallye teilnahmen nachdem sich das Paar eine Lancia Fulvia Coupe zugelegt hatte.  "Mit dem ersten Bissen kommt der Appetit auf mehr". Denn genau so war es bei dem Triestiner Pärchen; etwas Training und eine etwas professionellere Einstellung brachten schon bald sehr ermutigende Ergebnisse, die dazu führten, dass er an 2 Bavaria Historics und 8 mal an der Histra-Classic teilnahm. Bei Letzterer wurde er zweimal Gesamtsieger.

2009 reduzierte ein schwerer Unfall die Fulvia auf Schrottwert. Aber alte Liebe rostet nicht; entgegen dem Rat seiner Freunde machte sich Paolo an die Arbeit seine Fulvia wieder fit zu bekommen und schaffte es tatsächlich. Jetzt ist die kleine Fulvia wieder topfit und wartet auf neue Einsätze und Abenteuer. Für Paolo und Annamaria ist der Einsatz bei der Karawanken-Classic mit den relativ vielen Schnittfahrten eine neue Erfahrung auf die die beiden schon sehr gespannt sind.

Im heurigen Jahr gab es bereits schöne Erfolge für das Team: so wurden die beiden bei der Colli Goriziani Historic am 14 April 2013,  mit ihrer LANCIA FULVIA COUPE' 1300 Gesamt-Fünfte !

Logo_ClubDiVenti_(8).png
Logo_ClubDiVenti_(4).jpg

Die Historie dieses Autos ist im Grunde schnell erzählt: Zwei Jahre nach Einführung der neuen Fulvia Limousine  bringt Lancia im Herbst 1965 ein schick gezeichnetes kleines Coupé auf den Markt, das auf einer verkürzten Bodengruppe nicht nur die im Wesentlichen gleiche Technik unterm Blechkleid trägt, sondern auch den gleichen Namen. Parallel wird auch noch eine in sehr geringen Stückzahlen gefertigte “Sport”-Variante mit Zagato-Karosserie präsentiert, jedoch optisch nichts mit dem gewöhnlichen Fulvia Coupé gemeinsam hat. Fertig.

Aber mit dem Lancia Fulvia Coupé ist es eine eigentümliche Sache: Je nach Blickwinkel wirkt es höchst elegant, bisweilen aber auch ein wenig schrullig. Sicher ist Schönheitsempfinden eine subjektive Sache, aber die meisten Menschen werden zugeben, dass das Hinterteil die Schokoladenseite des Wagens ist. Zweifellos darf das Fulvia Coupé als das Meisterwerk des einstigen Lancia Hausdesigners Pietro Castagnero gelten.

Der Motor leistete 1966  bei einem Hubraum von 1.216 ccm 88 PS in der Basisausführung. Ein Jahr später gab es ein Modell 1,3 HF, das sogar 101 PS mobilisierte. Die Normalausführung kam immerhin auf 87 PS, was für einen Saugmotor der damaligen Zeit ebenfalls ein hervorragender Wert ist. Das Urmodell besitzt ein Zweispeichen-Holzlenkrad, schwarze Instrumente und als eindeutiges Unterscheidungsmerkmal drei schwarze Wippschalter in Wagenmitte. Die Serie 2 hat an dieser Stelle Schieberegler für Heizung, Lüftung und Gebläse, aber immer noch ein Holzlenkrad und die schwarzen Armaturen. Bei der Fulvia 3 sind nicht nur die Zifferblätter der Armaturen weiß, das Lenkrad besteht hier auch aus aufgeschäumtem Kunststoff.

Die für Rennen nochmals extrem leistungsgesteigerten HF-Modelle sicherten Lancia eine jahrelange Dominanz im Rallyesport und trugen der Marke unter anderem 1969 den Rallye-Weltmeistertitel und den Sieg bei der Rallye Monte Carlo ein.


Technische Daten:


Marke:                           LANCIA
Typ:                                FULVIA COUPE' 1.3S
Baujahr:                         1971
Motor:                             Vierzylinder-V-Motor
Hubraum:                        1298 ccm
Leistung:                         90 PS
Antrieb:                           Vorderräder
Getriebe:                         5-Gang H-Schaltung, synchronisiert
Preis 1971:                      14.990 DM
Höchstgeschwindigkeit:    170 km/h

Im Video sieht man die Ankunft von Paolo & Annamaria Grava bei der 10, Rallye Piancavallo in Pordenona.

Die erfolgreichen itelienischen Teilnehmer des AACC 2016

Grava_2016-2.jpg
3. Sergio Olivio/Pierpaoli Puhali - 1. Fabio Martinelli/Paolo Grava - 2. Luigi Specogna/Giorgio Scaravetto