Wir stellen vor: IERMAN Stefano / FLOREAN Manuela
                      Piloten des G.A.S. Clubs aus Italien
IERMAN-2015-1.jpg

1/320 s, f/4.5, 92 mm1/640 s, f/6.3, 75 mm1/1250 s, f/4.5, 135 mm1/500 s, f/5.6, 300 mm1/320 s, f/4.5, 165 mmÄhnliches Foto

Stefano IERMAN ist mit seiner Co-Pilotin Manuela FLOREAN eines der zahlreichen Italienischen Teams, die 2016 an der Alpe-Adria-Classic-Chalenge (AACC) teil nahmen. Und obwohl Stefano mit seiner Lancia Beta nur an 3 der insgesamt 6 Veranstaltungen mit machen konnte, reichte es in der Endabrechnung zu einem Platz unter den Top-10. Mit dem 9. Platz  in der Pilotenwertung und dem 10. Platz seiner Navigatorin in der Wertung der Co-Piloten ist man allerdings der Meinung, dass beim AACC 2017 noch Platz nach vorne ist und hat daher für 2017 schon mehr Veranstaltungen als 2016 eingeplant.

Die beiden Fahrer aus Görz / Gorizia in Italien sind Mitglieder des - no na net - "Club Gorizia Automoto Storiche", einem der rührigsten Oldtimer-Klubs Oberitaliens.

So organisiert der Klub 2017 u.a. folgende Veranstaltungen:

  • 22.-23. April         13° COLLI GORIZIANI HISTORIC
                                   2. Lauf zum AACC 2017
  • 24.-27. August    20. Int. OLDTIMER TROPHY STAINZ
  • 17. September   13° TOUR ISONTINO CLASSIC

Über die Lancia Beta Coupe 2.0 IER, Baujahr 1982, lässt sich folgendes berichten:
Die Lancia Beta wurde von 1972 bis 1984 hergestellt. Als Fortsetzung der, zu Beginn der Firmengeschichte benutzten Nomenklatur, wurde das Fahrzeug nach einem Buchstaben des griechischen Alphabets benannt. Der griechische Buchstabe Alpha wurde auf Grund der phonetischen Ähnlichkeit mit Alfa Romeo vermieden.

Das Beta Coupé debütierte 1973. Angetrieben wurde das Coupé anfangs von 1,6- und 1,75-Liter-Doppelnockenwellen-Motoren mit 109 bzw. 120 PS.
1981 wurde das Coupé einer erneuten Auffrischung unterzogen. Diese betraf den Kühlergrill, Armaturenbrett, schwarz lackierte Chrom-Teile aus Edelstahl sowie größere und weiter herumgezogene Stoßstangen für die Versionen 1600 und 2000. Die Zweilitermotoren der Beta-Reihe erhielten die elektronisch gesteuerte Bosch L-Jetronic-Einspritzung, wodurch die Leistung auf 122 PS stieg.
Damit kam das Coupé auf eine Spitze von 200 km/h und benötigte neun Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h.
1984 wurde die Produktion aller Beta-Modelle eingestellt.

1974 und 1975 setzte Lancia das Beta Coupé als offizielles Lancia-Werksfahrzeug in der Rallye-Weltmeisterschaft ein. Die Fahrzeuge wurden bei Veranstaltungen wie Rallye Korsika,  Rallye San Remo,  RAC-Rally,  Rallye Monte Carlo,  Rallye Schweden und Safari Rallye eingesetzt.
Das Lancia Beta Coupé erreichte dabei mehrere Platzierungen unter den ersten Zehn, darunter den 3. Platz bei der Rallye Schweden 1975.
Auch von Privatfahrern wurde das Lancia Beta Coupé gerne als Lancia-Rallye-Fahrzeug eingesetzt. Die Homologation umfasste zwei unterschiedlicher Versionen: Eine Version gemäß Gruppe 3 mit dem 8-Ventil-Zylinderkopf des Serienfahrzeuges und eine weitere Version mit Abarth-16-Ventil-Zylinderkopf, die dem Reglement der Gruppe 4 entsprach. Die Fahrzeuge waren mit zwei Doppelvergasern und im Verlauf der Saison 1975 mit Sperrdifferential und Servolenkung ausgestattet.

Die Motorleistung betrug zwischen etwa 175 PS als 8V und 195 PS als 16V. Der spätere Lancia Delta Integrale basierte fahrwerkstechnisch auf dem Lancia Beta. Mit 2-Liter-Motor, ergänzt um den Allradantrieb und Turbolader, führte er dieses Grundkonzept des Beta zu zahlreichen Rallye-Siegen.
Wie ein Lancia Beta Coupé im Rallye-Trimm aussah können Sie hier sehen: >>> go to

Stefano IERMAN und Manuela FLOREAN setzen heute ihr Lancia Beta Coupé aber lieber etwas gemütlicher - aber deswegen nicht weniger erfolgreich - bei Oldtimer-Veranstaltungen ein.
IERMAN-2015-2-1.jpg