Wir stellen vor: Miha VRHUNEC / Marjana KOS
          unser Auslands-Korrespondent im neuen (alten) Race Car
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Der neue Racer von Miha VrhunecVrhunc_2012-1.JPGVrhunc_2012-6.JPGVrhunec-3.jpg
So sehen Sieger aus - Miha (Mitte) noch als Navigator
Logo_MG.pngÄhnliches Foto

Als Stammgäste hatte sich das Slowenische Team Boris Vrhunc mit seinem Cousin und Copiloten Miha VRHUNEC aus Laibach, Slowenien, bei der Karawanken-Classic etabliert. Schon bei der ersten Rallye 2007 waren die beiden dabei und nur gesundheitliche Probleme verhinderten, dass man an jeder dieser Kärntner Oldtimer-Rallyes teilnehmen konnte. Auch die Erfolge der beiden konnten sich sehen lassen - 2012 waren die beiden Alfisti die bestplazierten Teilnehmer aus Slowenien!.

In dieser Zeit entstand eine sehr freundschaftliche Beziehung zwischen Miha und dem Laibacher Klub "Codelli". Miha ist einer der fleißigsten Blogger in Slowenien und berichtet laufend über das nationale und internationale Oldtimer-Szene; schaauen Sie mal rein auf
                          http://www.vrhunec.net

Dazu liefert Miha laufend schöne Videos von verschiedenen Veranstaltungen, wie z.B.:
von der >>>      Karawanken-Classic 2014 
oder der>>>     Karawanken-Classic 2013

Bisher immer als Co-Pilot auf dem Beifahrersitz unterwegs hat sich Miha zu Weihnachten 2016 selbst ein Weihnachtsgeschenk bereitet:
Einen, beim Bergrennen Lucine, Slowenien, beschädigten MGB GT konnte Miha erwerben und startet damit erstmals als Pilot bei der FIZZERS-Karawanken-Classic mit seiner Co-Pilotin Marjana KOS.

Der Vorbesitzer,  ein Engländer, der in der Nähe von Novo Mesto lebt, ist ein begeisterter  Motorsportler der neben einem Porsche Spyder auch seinen MGB GT über die Pisten treibt, >>  go to
Nach einem Unfall 2015 schaffte er sich für die Saison 2017 einen Formel V  an, der MGB GT stand in England zum Verkauf, wurde nach Laibach gebracht und Miha schlug zu. In monatelanger Handarbeit wurde der britische Renner wieder in Schuss gebracht, was nicht ganz einfach war, denn das Auto war in dem Osella Tuning Departement auf speed getrimmt worden und wies etliche goodies auf. Hier nur ein paar davon

  • Leyland Frontspoiler
  • Unterboden-Flügel hinten
  • Überrollbügel
  • 4-Punkt-Gurte
  • Tourist Trophy-Lenkrad
  • Special-Auspuff
  • und natürlich viele kleine Feinheiten bei Motor und Fahrgestell

Der MGB war ein Roadster-Sportwagen, den die MG-Division von BMC 1962 als Nachfolger des MGA herausbrachte. Die Nachfolger von BMC stellten den Wagen bis 1980 her.
Bei seinem Erscheinen galt der MGB als modern. Er besaß eine selbsttragende Karosserie, die das Fahrzeuggewicht senkte und dem Wagen größere Stabilität verlieh. Das war gegenüber den Vorgängern MGA und MG T-Type eine wesentliche Verbesserung, ein Wettbewerbsvorteil, den der MGB auch gegenüber seinem Wettbewerber Triumph TR hatte. Zur neuen Konstruktion gehörten auch Kurbelscheiben und ein größerer Innenraum mit ausreichend Fußraum und einer Hutablage hinter den Sitzen.

Die Fahrleistungen des MGB waren zu ihrer Zeit durchaus ansehnlich, denn er beschleunigte von 0 auf 100 km/h in nur etwas mehr als 11 Sekunden, was auf sein geringes Gewicht zurückzuführen ist. Der Motor mit 1798 cm³ Hubraum und dreifach gelagerter Kurbelwelle leistete 95 PS. 1964 bekam die Maschine fünf Kurbelwellenlager, was ihre Zuverlässigkeit erhöhte. Der MGB war eines der ersten Fahrzeuge, die eine definierte Knautschzone hatten.

Der MGB GT mit festem Dach wurde im 1965 eingeführt und bis 1980 gefertigt. Es gab mehr Platz für das Gepäck als im Roadster. Motor und Getriebe stammten vom Roadster. Die Beschleunigung des GT fiel etwas geringer als die des Roadsters aus, weil er schwerer war. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 168 km/h.

Der Großteil der MGB wurde in die USA exportiert. Insgesamt entstanden vom MGB GT 125.282 Exemplare bis 1980.